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1 (1830) Pandecten. Buch 1 - 11 Des Kaisers Iustinian Institutionen
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222 Pjlndect. L. I. Tit. 2. De origlne juris et omnium ei*

niedere Volk mit den Patriciern in Streit gerieth, u"_" aaus seiner Bütte Consulcn wählen wollte, die Väter dies »verweigerten, so geschah es, dass Trlbuni miliiiivi mitsnlar-Gewalt, tlieils aus dem nieder« Volk und theils ausPatriciern, gewühlt wurden. Diese wurden in abwechselnAnzahl bestellt, zuweilen -waren es zwanzig-, zuweilen 8*zuweilen weniger. §.26. Als späterhin besliinmt worden^'dass die Consulcn auch ans dem Volke gewählt werden ' .ten, so wurden dieselben aus beiden Classcn bestellt. * ',setzte man, um den Patriciern einigen Vorzug zu gesl«' 1zwei [neue Beamte] aus deren Mitte ein; so entstanden .currulischen Acdiicn. §. 27. Da auch die Consulcn l°''l, „1Kriege in der Nachbarschaft abberufen wurden, und J\ie""vorhanden war, der in der Stadt Hecht sprechen konnte»geschah es, dass auch ein Prätor erwählt wurde, welcheStadiprätor genannt ward, weil er in der Stadt Recht S|' r '

§. 28. Als nach

mehrern Jahren dieser Prätor nicht mein" ',|reichte, indem auch eine grosse Menge Fremder'in die ~ 'kam, so ward noch ein anderer Prätor erwählt, welcher» 8 !,der ™ "-' -** 1 - " ,r '- p,ni

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Fremden-Prätor hicss , weil er meist zwischen Frei»it sprach. §. 29. Als darauf eine Behörde nöthig " ■welche den ölfentlichen Versteigerungen vorstände, so W" .udie Zehninänner zur Entscheidung von Streitigkeiten U eS ,j fi§. 30. Zu derselben Zeit auch die Viermänner, welche i" v ,. eöif'enlliclieii Strassen zu sorgen hatten, die Miinzdreimännc>'>Erz-, Silber- und Goldprä'ger, sowie die Triumviri cd}* 1 ' 1 ,denen die Besorgung der Gefängnisse oblag, so dass, wen» ^derselben bedurfte, es mit Zuziehung jener geschah. §■ 3 . :„es auch unpassend war, dass die Beamten zur Nacht^'öffentlicher Wirksamkeit seien, so wurden die Fun'" 1 ''" ,, ßdiesseits und jenseits der Tiber bestellt, um der Beamten S' tzu vertreten. §. 32. Nach der Eroberung Sardiniens, bald n 'Siciliens uud Spaniens und darauf der der NarbonenS^Provinz, wurden ebensoviel Prätoren, als man sich ProViJunterworfen hatte, erwählt, theils um den städtischen, '' ,„um den Provincialangelegeuheiten vorzustehen. Hernach *".,,-

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Cornelius Sulla die Criuiinalutiteisuchungen ein, zFälschungen, Verwandtenmord, und Meuchelmörder, und i frnoch vier Prätoren hinzu; darauf bestellte Ca jus >»" | ( , sCäsar zwei Prätoren und zwei Aedilen zur Besorgung ^ uGelraidcs, welche von der Ceres ccrcalcs [benannt ^'" r ^ ( '"Kr 0 \-wurdou zwölf Präloren und sechs Aedilen erwählt. D tfgp 1ser Augustus bestellle nachher sechzehn Prätoren; der ■sei- Claudius fügte S])äter noch zwei Prätoren hinzu, " | (1( .über die Fidoicommisso Recht sprechen sollten, von dene»Kaiser Titus einen wiederum abschaffte, der Kaiser N cl