VORWORT.
In seiner neuen kritischen Schilderung und Würdigungvon Dürers Lelen und künstlerischem Entwicklungsgang hatFlechsig, S. 348 — 356, eine dankenswerte Zusammenstellungder sich an die beiden sog, Fürlegerinnen (Fürlegerin amFensler und betende Fürlegerin) knüpfenden Probleme gegeben.Er spricht von Rätseln, welche diese Gestalten der Forschungnoch aufgeben, »die leider vorläufig kaum zu lösen sein wer-den». Auch die vorliegende Arbeit erhebt nicht den Anspruch,eine restlose Losimg der Für legerin frage tu geben, aber viel-leicht darf des Verfassers Bemühen, auf familiengeschicht-lichen Grundlagen festzustellen, daß es sich bei den beidensog. Fürlegerinnen um zwei durchaus verschiedene Persönlich-heilen handelt, deren Namen und Lebensumstände er aufzu-hellen versuchte, einige Anerkennung und Zustimmung finden.Jedenfalls hofft er die alle Spukgestalt der «-Katharina Für-lege?'in* endgültig dorthin verwiesen zu haben, wohin sie ge-hört, in das Reich der hmstgeschichllichen Fabeln.
Der Verfasser hat wiederum, bei allen angegangenen Stellen(Germanisches Museum hier, Städelsches Kunstinstitut in Frank-furt a. M., Direktion des Schloßmuseums in Darmstadt, Stadt-