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2 (1914) Von der Renaissance in Frankreich bis zur Gegenwart
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Melbourne Hall

13. KAP.

Abb. 449MelbourneHall, Plander Gärten

Gezeichnetnach Triggs

PLAN DER GRERTEN VON

MELBOURNE H/Mi- ,

DE.Pßy5HIHE .

volles Bild 11 (Abb. 448). Eine feine kleine Anlage jener Tage zeigt auch der Garten inMelbourne Hall in Derbyshire, der in den Jahren 1704/n von dem königlichen GärtnerHenry Wise für Thomas Coke, den späteren Vizekämmerer Georgs L, angelegt wurde(Abb. 449). Die Parterres enden in ein breites Bassin, über dem ein zierliches Garten-haus aufragt und darüber hinaus eine ansteigende Parkwiese, auf die man über eineBrücke steigt. Eingeschlossen auf beiden Seiten ist dieses Parterre durch schattigeAlleen von Taxusbäumen, Wellingtonien und Zedern; die letzteren sind natürlich erstim XIX. Jahrhundert, wo sie eingeführt wurden, angepflanzt. Im rechten Winkelschließt sich an den Garten ein Park, von breiten, teils sternförmigen Wegen durch-zogen, mit Fontänen und schönen Bleivasen französischer Arbeit geschmückt.

Ein wechselvolles Schicksal hat den Melbourne nahen Sitz des Herzogs von Devonshire,Chatsworth (Abb. 450), betroffen, d. h. jedes Jahrhundert hat ihm eine vollkommeneUmgestaltung gebracht. Von den Renaissancegärten wissen wir nichts. Im Jahre 1685aber ließ der Herzog Haus und Garten stilgemäß umbauen, und diese Periode zeigtschematisch der Kipsche Stich. In mehreren Terrassen ziehen sich die Gärten den Berg