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1 (1914) Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal
Entstehung
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7. KAP.

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Seebeckenregelmäßigleto durch-rbrückt, inaus schönelen Gärten,Loch sehen,

7. KAP.

Rom, Villa Pamfili

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wie der Kanal sich im französischen Garten, allerdings mit ganz anderen Konsequenzen,ausgebildet hat. Es ist wohl möglich, daß das französische Motiv sich etwas unorganischin das italienische Parkbild eingeschlichen hat. Jedenfalls werden solche Züge, wie an-derseits die sternartige Anlage des Parkes in Villa Ludovisi, zu der Fabelbildung Anlaßgeboten haben, daß der große Repräsentant der französischen Gartenkunst, Le Nötre,diese beiden Gärten selbst angelegt habe: Le Nötre aber kam als ein Mann von Ruferst 1678 nach Italien; bei seinem ersten Aufenthalt, der in die vierziger Jahre fällt, warer noch ein völlig unbekannter, in der Gartenkunst unerfahrener Mann. Damals wird

Abb, 269

Isola Bella,Grundriß

Nach Triggs

sich das Verhältnis umgekehrt gestaltet haben: Le Notre kam nicht als Gebender,sondern als Lernender, und fand hier in diesen Villen die Anregung für seine große Tätig-keit.

Noch aber ist die Schöpferkraft des italienischen Geistes groß genug, um mit demtraditionellen Können immer neue Aufgaben zu bewältigen. Ja in der spielenden Leich-tigkeit, mit der man an Schwierigkeiten herantrat, lag für diese wie für alle Kunst dieGefahr der übertreibenden Ausartung, der Italien auch im späten XVII. Jahrhundertnicht entgangen ist. Die Grafen Borromeo besaßen eine Sommervilla auf der IsolaMadre inmitten des Lago Maggiore. Wenige Reste der alten Gartenanlage in diesemlieblich paradiesischen Eiland weisen noch in das XVI. Jahrhundert zurück: die eineFront des Hauses mit der vorspringenden Seitenloggia und ihrem Alessi-Motiv, dasbreite davor gelagerte Bassin, die einfach gegliederten Terrassen, die sich mit