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Villa Montalto
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Geschicklichkeit bestand in seiner Raumdisposition, das zeigt sich auch hier in dem großenZuge des Gartens, der sich um Palazzo Feiice gruppiert. Nichts Prächtigeres kann mansich denken, als den Aufgang zum Kasino von der Seite desEsquilins neben der KircheS. Maria Maggiore (Abb. 233): durch ein großes Tor tritt man in den Garten, wo drei diver-gierende herrliche Zypressenalleen an ihren Schlußpunkten von zwei edlen Löwenbrunnen,wie von zwei Agraffen, zusammengehalten werden (Abb. 234). Die Mittelallee führt direktauf die dreibogige Eingangsloggia, wir müssen sie sehen, wie Evelyn sie schildert, reichmit Statuen, Inschriften, Reliefs und anderem antiken Marmor besetzt, „daß man sichnichts Prächtigeres und Feierlicheres habe denken können" 16 °. Der Palast hat zu beiden
Abb. 233Villa Montalto,Rom
Stich vonVenturini
Seiten giardini secreti auf halber Höhe des ersten Stockwerkes, mit einer noch höherenTerrasse dahinter. Verschiedene Grotten sind in den Futtermauern angebracht. Hinterdem Kasino befindet sich ein halbrunder Platz, mit einer Fontäne 161 und ringsum mitVasen zwischen den Hecken geschmückt (Abb. 235). Eine große Zypressenallee, die vonhier ausgeht, kreuzt sich mit einer andern, die von dem zweiten Haupttor am Thermen-platz herkommt, in einem runden Platz, wo eine Fülle von Wasserscherzen angebrachtist. Diese beiden Hauptalleen sind durch schmiedeeiserne Tore am Ende des Zier-gartens abgeschlossen, setzen sich aber im Park, der diesen Garten im Norden und Ostenumgibt, fort und enden beide in Hügeln mit Statuen, die als point de vue durch dielangen geraden Alleen ausdrücklich hervorgehoben werden. Vergleichen wir diesen mitallen bisher betrachteten Gärten, so fällt ein bedeutsamer Fortschritt ins Auge. Immer warbisher in den Ziergärten zum mindesten die regelmäßige Einteilung der Beete in Vierecke,mit Hecken umsäumt, oder die Überwölbung der Wege mit Lauben durchgeführt. In den
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