7. KAP.
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Villa d'Este, Tivoli
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peienden Drä-ne, die singen-chen Theater,ort er ein Ge-lonner, wiedereine Wasser-feuer hervor,iber erwecken■n die Wasser-1 italienischeneinen immernäßigen Um-.ld hätte sichhne sie sehenl seine Kost-1 sehr an derschungen ge-:esten Geister,da Vinci, ver-t, ihre tech-1 an Automa-, die diesemienten. Da esim, daß der
arglose Besucher durchnäßt wurde, so kann uns heute nur wundern, daß die Kleider-pracht jener Zeit nicht arg darunter gelitten hat, denn, wie es in einem Handbucheheißt, „man sparts keinem, er sei ein Potentat wie er wolle, wie dann viel gewaltigeFürsten und dergleichen dagewesen" 92 . Um das Bild unseres Gartens zu vervollstän-digen, müssen wir ihn mit einem Heer von Statuen bevölkert denken; nicht nur antikeBildsäulen, die der Kardinal zum Teil aus der nahen Villa desHadrian in sein Lustschloßschaffen ließ, sondern auch Nachbildungen von Renaissancestatuen, wie der Moses vonMichelangelo und Giacomo della Portas nackte Frau auf Pauls III. Grabmal und andere,fanden dort Aufstellung. Bis gegen das Ende des XVII. Jahrhunderts hat man die Villa
Abb. 189Villa d'Este,Tivoli,
unteres Zypres-senrondell mitBlick auf denebenen Garten
Stich vonVenturin i
in gutem Zustande gehalten 93 . In der ersten Hälfte desselben hat sie wohl ihren ernsterenCharakter durch Anpflanzung der Zypressenalleen erhalten; das Zypressenrondell(Abb. 189) erhielt seinen reichen Schmuck von Statuen und Brunnen, von denen sichheute nur die Postamente, als Blumenkästen benutzt, noch finden 94 (Abb. 190). ImXVIII. Jahrhundert wurde die Villa einem schnellen Verfall preisgegeben. Das Haus, dasseinen vollen Fassadenschmuck nie erhalten hatte, verwahrloste, der Garten verwil-derte, die Statuen wurden verkauft. Papst Innozenz XIII. kaufte 1753 eine Reihe derschönsten für seine Kapitolinische Sammlung 95 . Nach dieser Zeit sah Winckelmann dieVilla in einem Zustande, „daß man fürchten mußte, sie werde, wenn nicht rasche Hilfekomme, bald jener andern gleichen, mit deren Raube sie sich geschmückt" 96 . Und dochschienen ihre Schätze an Statuen unerschöpflich, nicht nur daß Winckelmann noch einigehervorragende Antiken für den Kardinal Albani fand, der Wert der übriggebliebenenwurde noch auf 8196 scudi geschätzt. Im Jahre 1792 findet ein Hamburger Domherr„in diesen von der Kunst lange verlassenen Gärten nur noch die malerische Schönheit