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1 (1914) Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal
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Stadthäuser, Pompeji

4. KAP.

Abb. 83Wandmalereiim Garten desSallusthauses

Nach Mazois

Abb. 84

Haus des

Epidius Rufus,

Pompeji

Abb. 85

Haus der

Silbernen

Hochzeit,

Pompeji

JTTK

Grundrissenach Mau

fließt. Ringsherum stehen kleine Marmortiere, eine ganze Reihe anderer Statuetten undvier Hermen bilden den weiteren Schmuck; das ganze Bild macht heute, wo man wiederBlumen angepflanzt hat, einen lustigen, wenn auch etwas bizarren Eindruck. Die Peristyl-gärten selbst wollen durchaus als ein Teil des Wohnhauses betrachtet werden, eineWohnstätte unter freiem Himmel. Ihr Schmuck, ihre Ausstattung unterscheidet sich

auch nicht wesentlichvon den geschlossenenRäumen, ebenso, wieman sich umgekehrt dieZimmer durch gemalteGartenbilder zu Gärtenumschuf. In Pompejitritt uns dies Bild aufTritt und Schritt ent-gegen. Auch die Wändeder Peristyle, Atrienoder Terrassenhinter-gründe sind mit Gar-tenbildern ausgemalt.Aus ihnen können wirleicht den Schmuck derHausgärten wiederher-stellen: die feinen ro-senberankten Pergolen(Abb. 87), die zier-lichen Gitter, die schönen Brunnen, die zu kleinen Omphalen aufgebundenen Efeu-stöcke u. a. m. Das Peristyl im Hause der Vettier (Abb. 88), das die Zeichnung seinesGartens im Grundplan erhalten hat und das heute in seiner Bepflanzung nach denBildern wiederhergestellt ist, gehört der letzten Zeit Pompejis an und gibt dahereine sprechende Vorstellung des antiken Hausgartens um die Mitte des 1. Jahr-hunderts n. Chr.

Der freie Raum, von achtzehn weißen Säulen mit bunten Kapitellen umstanden, ist nur18 :10 m groß. In acht Bassins, rund in den Ecken, viereckig an den Seiten, schütten