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1 (1914) Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal
Entstehung
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4. KAP.

Die Tusci des jüngeren Vilnius

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Tusci

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nur die wichtigen Räume heraus, glücklicherweise aber mit besonderer Rücksicht aufdie Gärten. Plinius teilt seine Beschreibung in drei deutlich getrennte Gruppen: dieerste umfaßt im wesentlichen das Hauptgebäude und schließt mit den Worten: dies istdie Fassade, dies ist von der Front aus zugänglich 90 . Es folgt darauf die Schilderungeiner Gebäudegruppe, von deren Lage wir nur sagen können, daß sie zur Seite, hoch

in dem Weinberg, gelegen ist. .---------------------__------------------------------------------- , Ab

Den Beschluß macht der Hip- Plan der Villa

podrom, die Schilderung des

Parks, dessen Lage auch nur

als an einer Seite des Hauses,

anschließend an das Flügel-

Triclinium der Hauptfassade,

bestimmt ist.

Was sehen wir nun von derFront aus? Zunächst einebreite Portikus mit zwei vor-springenden Flügeln, in denensich die beiden Haupträumedes Hauses befinden, einSpeisezimmer auf der einen,ein großes Wohnzimmer aufder anderen Seite. In derMitte der Portikus rückt, durcheine doppelte Säulenreihe vonaußen sichtbar, ein kleinerHof zurück, er ist mit Pla-tanen bepflanzt und hat inder Mitte einen Springbrunnen.Rings um diesen Hof liegendrei Gemächer, von denendas eine als besonders reiz-volles Gartenzimmer geschil-dert wird. Es ist mit einemMarmorsockel versehen, dar-über sind die Wände mit Ge-wächsen, in deren Zweigensich Vögel schaukeln, ausge-malt ; ein kleiner Brunnen zer-stäubt in feinen Röhrchen das Wasser und verbreitet mit leisem Murmeln Kühlung.Kurz, es ist eines jener Gartenzimmer, in denen die Bemalung die Wände hintereinem blühenden Garten verbirgt, wie wir sie in Rom und Pompeji kennen ge-lernt haben. Der feine Brunnen tut das seinige zur Illusion. Vor der dreiflügeligenFassadeportikus erstreckt sich der Ziergarten, der Xystus. In Plinius' Zeit warenaugenscheinlich diese technischen Ausdrücke der Gartensprache schon so vollständigim Gebrauche abgeschliffen, daß die Erinnerung an ihre Herleitung aus den

Nach der Be-schreibung desjüngerenPlinius