Druckschrift 
Gedichte
Entstehung
Seite
345
Einzelbild herunterladen
 

3-i5

A

D

logen.

x\_Is einst im Menschen wimmelnden Athen

Mit seiner Leuchte DiogenUmher durch alle Strafsen irrte,Und lärmend ihn der GafFer Meng' umschwinte,Kam ohngefähr auch Plato auf ihn zu,Und sagte lächelnd : Menschen suchest du ?Mein guter Diogen, an deiner StelleSpart" ich die Sohlen , gieng nach Haus,Und löschte meine Lampe aus.

Warum? sie hrennt doch ziemlich helle'.'»Das wohl, versetzt der Philosoph, alleinDein Auge scheint ein wenig trüb zu seyn.