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Gedichte
Entstehung
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>8e

Seht auf das Schlachtfeld hei Philipp! hinVom eignen Blute trieft das eigne SchwerstDes letzten Homers. Tugend, ha du l>' lStEin leerer Name ! ruft er aus , und stirbtSein edles Haupt liegt blutend in dem Staub»Und Nacht umhüllt den hohen FlammenbU^'Doch jenes Göttliche, was in ihm wohnte,Was ihn zu muthger Selbstverleugnung trieb»Und ihn zum Kampfe stärkte mit sich selbstUnd mit dem feilen Geiste seiner Zeit,Ist dieses Göttliche denn auch vergangen,Wie von des Windes Hauch ein Licht erlisch'O klüger trank alsdann der Tejer GreisDen Traubensaft, als Sokrates sein Gift!Im Grabe sind sie nun einander gleich,Ein wenig Staub der eine wie der andre.Du mahnest mich au Menschenwürde ? ***"»Was ist sie denn , wenn sie das Grab mir raubtWenn mir den schönen , schwererrungnenr'' eDer mir im Kämpfen mit mir selber ward,