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E.JKaibeb, Das akademische Gut Dikopshof.
Der fein sandige Lehmboden (petrographisch und gene-tisch: verlehmter San dlöß) ist ans dem Sandlöß entstanden. Erunterscheidet sich nur durch eine etwas größere durchschnittlicheKorngröße von dem vorher besprochenen Boden (vergl. die Ziffernbei Löß und Sandlöß S. 20 und 22—23). Die chemischen und phy-sikalischen Eigenschaften sind dem vorher besprochenen Bodenaußerordentlich ähnlich. Zu erwähnen ist, daß die Probe XXIin der Oberkrume den recht beträchtlichen Kaligehalt von 0,417pCt. im heißen Salzsäureauszug nachweisen ließ, wonach der Bodenhier als reich in Bezug auf Kali bezeichnet werden kann.
Auch die Untergrundverhältnisse sind ganz ähnlich wie beidem vorher besprochenen Boden.
Lehmiger Sandboden und leh mig - kiesiger Sand-boden ist aus dem Sand und Kies der diluvialen Rheinanschwem-mungen entstanden (Proben XXVI, XXX, XXXI). Der Ver-breitung hierher gehöriger Böden entspricht die grüne Farbe derKarte. Diese Böden zeichnen sich durch außerordentliche Un-gleichmäßigkeit aus, die selbst in dem gewählten großen Maßstabder Karte nicht zur Darstellung gebracht werden konnte. DieUngleichmäßigkeit wird hervorgerufen:
1. durch das verschiedene gegenseitige Mengenverhältnis vonSand und Kies;
2. durch den verschiedenen Grad der Verwitterung;
3. durch die ungleiche Lage an den verschieden geneigtenGehängen gegen die Täler hin.
Dazu tritt an verschiedenen Stellen noch die Einwirkung durchden Menschen; die Geschiebe sind zum Teil ausgelesen worden,andererseits ist stellenweise der tiefere Untergrund an die Ober-fläche und damit wenig verwittertes neben stark verwittertes Ma-terial gebracht worden.
Die Stellen, an denen dies frische Material an der Oberflächeliegt, sind leicht durchlässig für Wasser, während die stärker ver-witterten Gebiete eine undurchlässige, schwere, stark tonige Ober-fläche besitzen.
Da, wie oben S. 14—15 auseinandergesetzt wurde, der Sand