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Das akademische Gut Dikopshof : Gutswirtschaft der Kgl. landwirtschaftlichen Akademie Bonn-Poppelsdorf ; geologisch-agronomisch beschrieben
Entstehung
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Geologisch-agronomische Beschreibung.

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teils aus Quarz, Grauwacke, Sandstein und Schiefer, herstam-mend aus dem rheinischen Schiefergebirge. Zuweilen treten auchBasalte, Trachyte auf und als Seltenheit wurde je einmal Diabasund Granit gefunden. Diese letzteren Gesteine besitzen aberbodenbildend nur eine so geringe Bedeutung, daß in Bezug aufihren Anteil an der Zusammensetzung der Geschiebe keine Unter-suchungen angestellt wurden. Die Beteiligung der Grauwacken,schiefrigen Grauwacken und Schiefer, sowie der aus ihnen ent-standenen groben und feinen Sande ist sehr viel wichtiger. Siezeigen schon in der Kiesgrube eine intensive Lockerung, stellen-weise auch schon eine Auslaugung der einzelnen Geschiebe.

Die Geschiebe besitzen oberflächlich eine ziemlich weite Ver-breitung, namentlich in dem südlichen Teile des Gutes. Sie sindhier jedoch einer starken Verwitterung unterworfen worden undhaben durch die Bildung von Lehm aus den Grauwacken, Ton-schiefern etc. einen nicht unerheblichen Kulturwert erlangt, wobeiallerdings die Zahl der an der Oberfläche liegenden, unzersetztenGeschiebe hindernd für die Bewirtschaftung ist.

Sand .tritt in diesen Geschiebelagern stellenweise mit beson-derer Mächtigkeit auf. Die Geschiebe gehen durch Abnahme derGröße des einzelnen Geschiebes in Sand über. Sie werden auchan einzelnen Stellen von Sand überlagert, wie z. B. auf weiteStrecken in Schlag XXII und XXIII. In Bezug auf die Gesamt-zusammensetzung ist kein erheblicher Unterschied zwischen denGeschieben und dem Sande vorhanden. Der Sand enthält nebenQuarz feinzerriebene Bruchstücke von Grauwacken wie Schiefern,damit auch einen hohen Gehalt an Feldspat und anderen noch un-zersetzten Silikaten.

Die Geschiebelager sowohl wie die Sande besitzen in frischemZustande einen nicht unbeträchtlichen Kalkgehalt. Er steigt inSchlag XXII und XXIII nach den Beobachtungen an den Boli'f-proben auf über 10 pCt. Er reicht an manchen Stellen bis andie Oberfläche heran (Bohrl. 561 *)), setzt allerdings aber an denmeisten anderen Stellen erst in größerer Tiefe ein. Das Fehlen

') Die kursiv gedruckten Ziffern beziehen sich auf die Bohrlöcher bezw.Eutnahmestellen näher untersuchter Proben (vergl. die Karte).