Druckschrift 
[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
Seite
242
Einzelbild herunterladen
 

242 XLV. Bruchstücke einer deutschen Bearbeitung

diuifio tali ratione confiftit, ut quia in regno illiuf metro-politanae ciuitatef 20 et una effe nofcuntur, unaquaequeillarum partium ad unamquamque metropolim per manufheredum etamicorumfuorumelemofinae nomineperueniat..3742. Kap. 33: Capellam, id eft aecclefiafticum mini-fterium, tarn id quod ipfe fecit atque congregauit, quamquod ad eum ex paterna hereditate peruenit, ut integrumeffet, neque ulla diuifione fcinderetur, ordinauit. Si quaautem inuenirentur aut uafa aut libri aut alia ornamenta,quae liquido conftaret eidem capellae ab eo conlata nonfuifle, haec qui habere vellet, dato iuftae aeftimationifpraetio, emeret et haberet.

Heimat und Verfasser: Eine Entscheidung, obder Verfasser ein Schwabe war, oder ein Bayer, lässtsich nicht treffen. Mir ist das erstere wahrscheinlicher.

Literarisches: Höchst wahrscheinlich ist die An-ordnung der Fragmente nach der Quelle, wie sie vonPf äff, dem ich folgte, gegeben wurde, nicht richtig,sondern Z. 29 42 muss zwischen Z. 11 und 12 zustehen kommen. Der Cgm. 267. vom Jahre 1448 ent-hält auf Bl. 215 r bis 224 r eine deutsche Karlsvita,die mit dem Rubrum Hie hernach hebet sich an diehistoria des groffen keifers karolis des groffen keifigen (!)versehen, im wesentlichen aus Einhart kompiliert istund die durch die Bruchstücke überlieferten Sätzewortwörtlich bietet. Freilich ganz sicher ist es nicht,ob der Cgm. 267 den ursprünglichen Text genau undungekürzt überliefert. Der Cgm. 287 vom Jahre 1419enthält nämlich Bl. 91 bis 114 in einem Stück, dasteilweise eine Prosaauflösung aus der Chronik desHeinrich von München ist und dem von mir Geschichteder hslichen Überlieferung von Strickers Karl S. 236f.herausgegebenen Passus von Karls Ahnen und Tatenentspricht, grosse Partien aus der Karlsvita des Cgm.267, teilweise in anderer Reihenfolge. Die unserenFragmenten entsprechenden Sätze erscheinen in derReihenfolge des Cgm. 267, so dass absolute Klarheitim Hinblick auf den kompilatorischen Charakter desCgm. 287 nicht zu erhalten ist. Jedenfalls zeigen dieCCgm. 267 und 287, dass jede Bearbeitung der Ein-hartsvita des 13. Jhdts. eine nachhaltende literarische