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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
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216
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216 XLIII. Tegernseer Prognostica.

nivn wochin . And'mi zehind'n iäre f ibin wochin . And'mieinliftin iäre cehin wochin . And'mi zwelftin iäre ahtewochin . And'mi dricehind'n iäre fibine . And'mi vierce-hind'n iäre cehin wochin . An demi fivnfcehend'n iäreahtöwe . And'mi fehcehind'n iäre fibine . And'mi fibince-hind'n iäre nivn wochin . And'mi ahtcehind'n iäre ahtewochin . And'mi nivncehind'n iäre ahte wochin . And'minivncehind'n iäre einlif wochin . Bihaltift dv die zale . d'rnivnzehin iäre . fo verirroft dv nimir zeware.

XLIII.TEGERNSEER PROGNOSTICA.

Ueb erlief er ung: Cgm. 5250126. Ein Stück einesPergamentbls. in 4°, abgelöst aus der Innenseite desHinterdeckels des Clm. 19515 (Teg. 1515). Die Schriftstammt aus der Wende des 12.\13. Jhdts.

Literatur: F. Keinz, Germ. 24 (1879) 292\93.P. Piper, Nachträge S. 241f. Mit den Spiegelschrift-spuren, die Piper zur Textbesserung heranzog, lässtsich nichts anfangen, und Piper hat allerhand hinein-gelesen.

Äeusserlichkeiten des hslichen Textes: Starkabgerieben und beschnitten. Die einzelnen Lunaebeginnen mit roten D (im Text fettgedruckt).

Akzente: 14** und 1 *.

Interpunktion: Für Satzbeginn wird Majuskel ver-wandt. Kleinere syntaktische Einschnitte werden durchPunkt geschieden.

Quellenfrage: Die Quelle unseres Stückes war wohlein lateinisches Lunar. M. Förster hat in HerrigsArchiv 129 (1912) 16 bis 49 eine Anzahl von Geburts-lunaren, Krankheitslunaren, Aderlasslunaren und 7ag-wähllunaren hei ausgegeben und darauf hingewiesen,wie diese Einzellunare miteinander kombiniert wordensind. Eine solche Kombination bot auch die Quelleunseres Stückes. Bei Gelegenheit wird sich der ent-sprechende lateinische Text finden. Ich lasse zurErläuterung ein unserem Text nicht ganz entsprechen-des kombiniertes Lunar nach dem Kod. Vindob 2245(XII. Jhdt.) Bl. 60r bis 64v folgen: