XXXIX. Aus dem Kodex Valkenstcinensis. 203
XXXIX.
AUS DEM KODEX VALKENSTEINENSIS.
Ueberlieferung: K. bayr. allgemeines Reichsarchiv,Weiarn Klostet-Llteralien Nr. 1. Bl. I3r Zeile 2 bis 12;Bl. 38v Zelle 13 bis 28, um 1195 geschrieben, aufVeranlassung des Grafen Slboto von Falkensteln(geb. 1126).
Literatur: Catalogus rellglosorum Weyarenslumä prima fundatlone sibi succedentlum — conscrlptusa rev. perlllustr. ac ampllss. D. D. Ruperte- IIWayarensls Canonlae Praeposlto dlgnlsslmo anno 1789typls vero edllusanno 1797. cum Genealogia ComliumdeNeubuig et Falkensteln. (wurde nur In 80 Exemplarengedruckt). — MonumentaBolca VI 1429 f. — /. Ch. v. Are-ttn Beiträge zur Gesch. undLlt. 1 {1803) 2,49 f. — I.A.Schmeller Bayr. Wb. 3 (1836) 221 = IP 251 und I*S. Xa Anm. — M. Petz in: Drei bayrifche Traditions-bücher etc. (genauer Titel s. Nr. XXIV) S. 1 bis 44.
Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: Zeile 2bis 12 mit blasserer linte geschrieben als das Uebrige.Z 13f. auf Rasur.
Akzente: In Z. 2 bis 12 keine, In Z. 13f. 9 ■*•.
Interpunktion: Als Interpunktion für kleineresyntaktische Einschnitte und Satzschluss wird derPunkt verwandt. Der Gebrauch der Majuskel Ist —abgesehen von den Unregelmässigkeiten bei Eigen-namen — in Z. 2f. ähnlich wie Z. 13f.: der Satz be-ginnt mit Majuskel (vfi und oder werden nicht alsSatzanfänge genommen).
Heimat: Südbayern.
Literarisches: Der ursprüngliche Zweck der Hs.war letztwtlllge Verfügung des Grafen Slboto vonFalkensteln; sie erweitert sich aber zu einem Salbuchüber die gräflichen Besitzungen und einem Traditions-buch (vgl. HPetz. s. VIII.). S. ferner Anhang.
Erläuterungen: 2. gebt kann doch nur Schreib-fehler für geben sein. — 5f.er wer? Graf Slbot? —
6 gefach vgl. Edw. Schröder Kalserchronlk S. 36,27f. —
7 daidinge s. K. Weinhold Bair. Gr. § 145. —