XXXI. Kölner Morgensegen. 179
von Muri 602 vorzuziehen ist, könnte nur der tat.Grundtext geben. Im Text von Muri ist auf jedenFall nach daz ih zu ergänzen, welches vielleicht auchursprünglich in der Engelberger Ms. nicht stand. —109 anklich, die La von Muri 607 wohl Aenderung.— 115 Hilfi zur Form K. Weinhold, A. Gr. § 349;mhd. Gr. 2 § 371.
XXXI.KÖLNER MORGENSEGEN.
Uebertieferung: 1) Hs. Nr. 81 der kgl. öffentl.Bibliothek zu Hannover 12\13. Jhdt. Bl. 133r bis 134 r.Vgl. E. Bodemann: Die Hss. der k. öff. Bibliothek z.Hannover 1,14; W. Grimm, Wemher vom Nieder-rhein 1839 S. Ulf.; ZfdA. 10 (1855) 133f.; K. Köhn,Schriften z. germ. Philol. hg. von M. Rödiger VI(1891) VII f. Die Hs. gehörte zuletzt der 1334 ge-gründeten Karthause St. Barbara zu Köln. — 2) Hs.von Muri = XXIX 617 bis 658: vgl. oben S. 160.
Literatur: W. Grimm, Altdeutsche Blätter 2(1840)lf. — A. H. Ho ff mann ib. 2, 272. — MSD II S 292 —M. Müller, Ueber die Stilform der altd. Zauberspr.S. 23; 56. — A. Franz, Benediktionen II 261 f. —
Aeusserllchheiten des hslichen Textes: Rote An-fangsinitiale.
Akzente. 210', von denen alle mit Ausnahme deZ 10 über i stehen. Von ihnen gilt das oben S. 161Gesagte.
Interpunktion: Satzanfang wird durch Majuskelgekennzeichnet. Diese Sätze wären zugleich fähig,einen Gesetzeinschnilt zu bilden. Kleinere syntak-tische Gruppen und durch vnd angeschlossene Sätzewerden in der Regel durch Punkt geschieden.
Quellenfrage: Wie die im Anhang zu dieser Nr.beigegebenen Stücke beweisen, war diese Benedictiosehr beliebt und im ganzen Deutschen Reich verbreitet.Unseren Texten können schon deutsche Stücke alsQuelle gedient haben. Vgl. das zu Nr. XXIX 129f.Gesagte.
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