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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
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158 XXVIII. Vaticanische Gebete.

des Erzbischofs bewerkstelligt wurde." (Vgl. Böhmer-Will, Reg. z. Gesch. d. Mainzer Erzbischöfe II 206;224). Dies erklärt zugleich, weshalb in dem KalendarNekrologien der Bolander erscheinen. Auch BurgRandeck lag nicht weil von Bolanden. Man wirddemnach annehmen dürfen, dass die Hs. aus dem Be-sitz St. Peters zu Hane stammt.

Literatur:C. GreithSpicilegium VaticanumFrauen-feld 1838, S. 68 bis 71. — W. Wackernagel L.G. I 2 408Anm. 6. — Der Text hier nach Schwär z-weiss-Photo-graphien, die P. F. Ehrte mir freundlichst besorgte.

Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: In derHs. nur ZZ. 3; 7; 17; 22; 36; 40; 56; 71; 74; 130und undeutlich 127 Absätze, die durch grosse, diesonst angewandte Majuskel an Grösse weit überragendeBuchstaben angedeutet werden. Ich habe auch da Ab-satz gemacht, wo den Zeilenraum nicht überschreitendebunte Majuskel in der Hs. steht, abgesehen von Fällenwie Pater nofter und Dne quid.

Akzente: 18 Akute über i.

Interpunktion: Als Interpunktion wird nur derPunkt verwandt und zwar zur Trennung sehr kleinersyntaktischer Gruppen.

Quellenfrage: Die für den deutschen Text alssicher vorauszusetzenden lateinischen Vorlagen sindbis jetzt nicht gefunden. Siehe ferner unter Erläute-rungen.

Heimat und Verfasser: Der Schreiber der Hs.war ein Rheinfranke. Das zeigt nicht nur der Standder Dentale, sondern vor allem Formen wie impinge12; 27; impingen 47 neben imphahef 68. Sie zeigen,dass wir es beim vorliegenden Text mit einer Abschriftzu tun haben, intf- ergab imph- und dieses imph-schrieb der Rheinfranke mechanisch und unrichtig inimp- um. Da nun schon seit Friedrichs I. Zeit inSpeirer Urkunden es üblich wird, entgegen der Mund-art die unverschobenen p durch ph in der Schriftwiederzugeben (vgl. R. Nebert Z. Gesch. der SpeyrerKanzleisprache Hallenser Diss. 1891), so werden wirden Schreiber nördlicher zu suchen haben, und dasstimmt wieder für St. Peter zu Hane. Dafür spricht