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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
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96
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96 XI. Das Insbrucker Arzneibuch

schon in seiner Uebersetzung (Frankfurt a. M. 1785)6, 119 die Stelle auffasst (gegen L. Janas). NachP. A. Matthiolus, Compendium de plantis (Venetiis,In Officina Valgrisiana MDLXXI) S. I rechnete Avi-cenna die Iris zu den urintreibenden Pflanzen. BeiDioskorides 1, I fehlt ein direkter Hinweis auf dieseEigenschaft. Ebenso kennt Platearius die Iris alsMittel contra opilationem . . . vefice, Ausgabe von1525 fol. CCXXXIXra.

108 112. Vergleichsmaterial fehlt.

113115. Jedes der einzelnen Kräuter wird wohlals die Verdauung fördernd in der lat. Literatur ge-nannt, aber ein genau entsprechendes Rezept fehltbis jetzt.

1)6119. Zwei curae, wie sich aus Anhang I16117 ergibt. Vgl. Marcellus 8, 106: Herbae cheli-doniae sucum, feniculi sucum ad quartarios singulos miscecum mellis optimi quartariis quattuor et oculos gravedineet aspritudine laborantes inunge, mire proderit. 5. nochAnhang I 56; II 26 ; ZfdPh. 12(1881) 150, aus einerPapierhs. des 14. Jhdts., welche u. a. Collegienhefteaus Montpellier enthält: Contra caliginem oculorum .nym scheleworz, crut unde worzeln, unde venkel, undestoz daz met wyne, unde met honyge, unde du dazuwifzin pheffer, de cleyne gestozen sy, unde wring dazdorch eynen tuch, unde salbe de ougen uzwendich mete;daz heilet sere. Auch W Bl. 74 r hat ein ähnliches,aber viel ausführlicheres Rezept.

Anhang I (Clin. 14851 Bl. 115v bis H9r).

1. »Swem daz höbet we tv^ . der mvle wegrich mitwin . vfi netze daz höbet da mit vfi tv daz dikche fowirt im baz.

2. Er fol öch den ephich mvlen mit wine vfi öle vfimit ezich.vn fide daz zefamne.vfi falbe daz höbet da mit.

3. Swcm daz div ögen we tun . der falbe fi mit hafengalle vn mit honige . fo vlihet daz gefvht.

4. Dem div ögen zseheren . der f ihe rvten faf dvr eintvch vfi honich . vfi falbe da mit div ögen.

5. Dem div oren fuhtich fin . der nem die wizen madendie vnder den amaizen fint. vn tröfe fi in daz ore.