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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
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87
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X. Prüler Steinbuch 87

fum clarificat et avariciam pellit et dat perfe-veranciam in bonif omnibuf. Voltnar 661 bis 668:ein diep der da wsere gevangen und folde werden er-hangen, daz er verteilet waure, oder ein roubsere den manenthaupten wolde alf man ze rehte folde: nsmer denftein in f inen munt, er wurde ledec an der ftunt. Heinrichvon Miigeln bei H. Lambel S. 131 f.

62--65. Vgl. X 10; Aristoteles bei Vincentius 9(8) 44-= Arnold de virt. uni. 8, 28: fi pofuerif fupertarum i. umbilicum, vaporem vini prohibet et ebrietatemfoluit et a contagio hominem liberat. Marbod 16: Pur-pureus color ac violaceus est amethysto, Vel quasi gutta

meri solet aut rosa munda videri.....Hie facilis sculpi,

contrarius ebrietati . . Ainold 8 (430): color purpureusut rosa .... [huic] mollicies ad sculpendum inest etvirtus eius est contra ebrietatem, et facit vigilem etmalam cogitationem repellit et bonum confertintellectum. Ebenso Albertus V 31 b, Thomas Clm.6908 Bl. 50va, Megenberg 431 f. Volmar V. 215 bis228, St. Florianer Steinbuch V. 33 bis 64, Heini ich vonMügeln beiH. Lambel S. 132. J. J. Woyt* 39: dienet,ausser dem Aberglauben, wider die Trunckenheit undböse Gedancken. B. H. Brockes 9, 74: Wie sie vonden Steinen schreiben Soll derselben starke Kraft Baldden Rausch vom Wein vertreiben; Aber diese EigenschaftIst nicht wahr, ob sie den Namen Vom Entrauschengleich bekamen. Doch, als alkalisch, bekämpft Er dieSäure, die er dämpft. (Vgl. Plinius n. h. 37, 124:Magorum vanitas ebrietati eas resistere promittit et indeappellatas). 39, 63 : rurtranch passt nicht. Die Kon-jeetur beiPetzet-Glauning ist nicht möglich, weil in Ver-bindung mit ruore mhd. nur siech stehen kann. MeineKonjektur soll die Richtung der Verderbnis andeuten.Die uralte, antike Ueberlieferung, dass der Amethystgegen Trunkenheit schützt, lässt eine Zusammen-setzung der Wurzel trink/trank mit ur- in der altenBedeutung, wie oben VIII 54; 69; Himelriche (A.Leitzmann, Kl. Gedichte) 27, 19: urchuole; Tatian222, 3 urfurgi (s. PBB. 39 [1913] 15), vermuten; vgl.übertranc (s. PBB. 39 [1913] 9), was sowohl die Be-deutung des übermässigen Trinkens als auch der da-