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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
Seite
81
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X. Friiler Stein buch 81

und Swelech 38, 21 fettere Majuskel). Sonst ist dasInterpunktionszeichen der Punkt. Syntaktisch selb-ständige Sätze werden durch Minuskel herabgedrückt,wie dies heute interpunktioneil durch das Semikolongeschieht. Die Interpunktion ist nicht geschickt undteilweise fehlerhaft.

Quellenfrage'. Abgesehen von der tat. Einleitungdes Stückes, ist die Quelle unbekannt. Es könnennur Parallelen angeführt werden. Das geschieht inden Erläuterungen. Dass die Quelle lateinisch war,steht ausser Zweifel. Sie gehörte dem Kreise vonSchriften an, die unter dem Namen des Aristotelesgingen, und war wahrscheinlich ein Excerpt aus einersolchen. Die Existenz solcher Excerpte ist durch dieKlagen des Albertus Magnus gesichert (s. V. Rosea. a. O. 334). Wir haben es also mit indirekten Ein-flüssen arabisch-jüdischer Medizin und Naturwissen-schaft zu tun.

Heimat und Verfasser: Die Heimat des Stückesist wohl in Bayern zu suchen. Dafür spricht ai für ei38, 15; 19; 21; 26; 30; 50 im Verein mit ö für ü 37,15; 38, 29, -an für -un 38, 20 und b für w 38, 18.Aeusserst interessant ist die Umlautsbezeichnung vonh, u, uo, die an Otloh erinnert-

Literarisches: Ausser durch seine Quellen undBeziehungen zu Albertus Magnus ist das Stück wichtigals erstes rein naturwissenschaftlich-medizinischesLapidar in deutscher Sprache.

Erläuterungen ; 312. Dieses Stückgehörte vielleichtmit dem folgenden nicht zusammen. Es sind die A nfängederStrophen2bis 14 des bekannten Hymnus Bedas: Ciueffuperne patrie (s. U. Chevalier, Rep. hymn. Nr. 3275),der am besten herausgegeben ist bei R. M. Garetta. a. 0. 27 f. Danach auch die Ergänzungen.

37, 1338, 24. Dioskorides 5, 180: UyovcM 8k raCvxesehxi cpuXaxtrjpta nepixma xat (bxuxwxca (XTjptji 7repta7tT6nsva.In der Uebersetzung Joh. Dantzens von Ast, Frankfurt1546 Bl. 181 r- Alle Gefchlecht der Jafpif Steyn hengtman an als eyn Artzenei widder Gifft / Zauberei / vnndandere gebrechen. Auch fagt man daß die JafpisSteyn eyner fchwangern frauwen an daf dick vnd

Münchener Texte VIII, B. 6