keit des Gumniielastikuins haben, die den wahren Talentenfehlt; oder sie kommen an die Krämer, die das Geld haben,sich die Federn zu kaufen. Wir sehen davon schon jetztallerlei. Aber in zehn Jahren wird der erste beste Bursche,der vom Gymnasium kommt, sich für einen großen Mannhalten, wird auf die Spalten eines Journals steigen, umseine Vordermänner zu prügeln, wird sie an den Füßenherunterziehen, um ihren Platz zu bekommen. Napoleonhatte sehr recht, die Presse zu knebeln. Ich möchte wetten,daß die Oppositionsblätter, wenn sie ihre Richtung zurRegierung brächten, diese selbe Regierung in dem Augen-blick, wo sie ihnen irgend etwas verweigerte, mit den näm-lichen Gründen und den nämlichen. Artikeln, die sie jetztgegen die Regierung des Königs schreiben, wütend be-kämpfen würden. Je mehr man den Journalisten Kon-zessionen macht, um so anspruchsvoller werden die Zei-tungen. Heute sind die Journalisten Parvenüs; aber ihnenwerden ausgehungerte und arme Journalisten folgen. Die"Wunde ist unheilbar, sie wird immer bösartiger, immerfressender; und das Übel wird immer größer, je mehr esgeduldet wird, bis zu dem Tag, wo über die Zeitungendurch ihre Üppigkeit und Massenhaftigkeit die Verwirrungkommt, wie in Babylon. Wir wissen alle, wie wir hiersind, daß die Zeitungen in der Undankbarkeit weitergehenwerden als die Könige, daß sie in Spekulationen und Be-rechnungen weitergehen als der schmutzigste Kaufmann,daß sie unsere Intelligenzen zugrunde richten werden, da-mit sie jeden Morgen ihren Hirnfusel verkaufen; aber wirschreiben alle für sie, wie die Leute, die eine Quecksilber -mine ausbeuten, obwohl sie wissen, daß sie daran sterben.Da unten sitzt nun, neben Coralie, ein junger Mann ...Wie heißt er? Lucien! Er ist schön, er ist ein Dichter und,was für ihn mehr wert ist, er hat Witz, Einfälle, Geist;was wird nun aus ihm? Er tritt in eines der Gedanken-
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