Faubourg Saint-Germaiu nickt zu solir zu verBclinupfen,ein indirektes Lob für Frau d'Espard einfließen zu lassen.
„Und nun lesen Sie uns, was Sie geschrieben haben,"■sagte Finot zu Lucien.
Als Lucien, der vor Angst zitterte, fertig gelesen hatte,erhob sich lauter Beifall im Salon, die Schauspielerinnen■umarmten den neugebackenen Journalisten, die drei Kauf-leute drückten ihn an sich, daß er fast erstickte, du Brueldrückte ihm die Hand und hatte eine Träne im Auge,der Direktor endlich lud ihn zum Diner ein.
,,Es gibt keine Kinder mehr," sagte Blondet. „Da Herrvon Chateaubriand das Wort ,Himmlisches Kind' schonfür Victor Hugo geprägt hat, bin ich genötigt, Ihnen ganzschlickt zu sagen, daß Sie ein Mann sind, der Geist, Gemütund Stil besitzt." „Der Herr gehört zu unsenu Blatt,"sagte Finot, dankte Etienne und warf ihm den scharfenBlick des Ausbeuters zu. „Was für Witze haben Sie ge-macht?" fragte Lousteau Blondet und du Bruel. „Hierhaben Sie die von du Bruel," sagte Nathan: „Der HerrVicomte Demosthenes sagte gestern, als er sah, wie sehrder Vicomte d'A... das Publikum beschäftigt: ,Vielleichtlassen Sie mich jetzt in Ruhe.' Eine Dame sagte zu einemUltra, der von der Rede Herrn Pasquiers tadelnd sagte,es setze das System von Decazes fort: ,Ja, aber er hat sehrmonarchische Waden'. . ," „Wenn das so anfängt, braucheich nichts weiter hören; es geht alles gut," sagte Finot.„Bring ihnen das, lauf," sagte er zu dem Lehrling. „DasBlatt sieht ein bißchen kunterbunt aus, aber es istunsere beste Nummer." Damit wandte er sich zu derSchriftstellergruppe, die Lucien bereits etwas tückischbetrachtete.
„Der Bursche hat Geist," sagte Blondet. „Sein Ar-tikel ist gut," sagte Claude Vignon. „Zu Tisch!" riefMatifat.
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