der Kaiserliehen Hoheit verleugnet, dann singt er dochnoch die Romanzen seiner innig verehrten Wohltäterin..."Der Artikel war ein Gewebe aus recht alberneu persön-lichen Anspielungen, wie man sie in dieser Zeit machte,denn diese Gattung wurde seitdem, besonders durch den,Figaro', erstaunlich vervollkommnet. Lousteau zog zwi-schen der Frau von Bargetori, der Baron du Chätelet denHof machte, und einem Fischbein eine spaßhafte Paral-lele, die belustigte, ohne daß man die beiden Personen, dieaufs Korn genommen wurden, keimen mußte. Chäteletwar mit einem Reiher verglichen. Die Liebschaften diesesReihers, der das Fischbein nicht hinunterschlucken konnte,das in drei Stücke brach, wenn er es fallen Heß, reiztenunwiderstehlich zum Lachen. Dieser Spaß, der auf mehrereArtikel verteilt war, verursachte, wie man weiß, riesigenAufruhr im Faubourg Saint - Germain und war einer vonden tausendundein Gründen für die Härten des Preß-gesetzes. Eine Stunde später kamen Blondet, Lousteaiiund Lucien wieder in den Salon, in dem die Gäste, derHerzog, der Minister, die vier Frauen, die drei Kaufleute,der Theaterdirektor und Finot miteinander plauderten.Ein Lehrling mit seiner Papiermütze auf dem Kopf warschon gekommen, um Manuskript für das Blatt zu ver-langen.
„Die Gehilfen wollen fortgehen, wenn ich ihnen nichtsbringe," sagte er. „Hier hast du zehn Franken, sie sollenwarten," sagte Finot. „Wenn ich ihnen die gebe, fangen siezu saufen an, und dann ist's aus mit der Nummer." „DerVerstand dieses Kindes erschreckt mich," sagte Finot.
In dem Augenblick, wo der Minister dem kleinen Kerleine glänzende Zukunft prophezeite, traten die drei Schrift-steller ein. Blondet las einen überaus geistvollen Artikelgegen die Romantiker vor. Der Artikel Lousteaus riefGelächter hervor. Der Herzog von Rhetore riet, um das
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