Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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Das Herz kranipfte sich Lueien vor Ekel zusammen; ererinnerte sich an die Zeichnung: ,Finot, meine hundertPranken!', die er auf der grünen Tapete der Redaktiongesehen hatte.

,,Lieber sterben," sagte er. „Lieber leben," erwiderteEtienne.

Der Vorhang hob sich und der Direktor stand auf undRmg hinter die Kulissen, um einige Anordnungen zu treffen.»Mein Lieber," sagte Finot jetzt zu Etienne, „Dauriathat mir sein Wort gegeben, ich bin mit einem Drittel Mit-eigentümer des Wochenblatts. Der Vertrag lautet, daß ichdreißigtausend Franken bar einzahle unter der Beding-ung, daß ich Chefredakteur und Herausgeber werde. Das'st ein großartiges Geschäft. Blondet hat mir gesagt, daßman gesetzliche Einschränkungen gegen die Presse vorbe-l 'eitet, nur die schon bestehenden Blätter werden bleiben.Iß einem halben Jahre braucht man eine Million, umein neues Blatt zu gründen. Ich habe also abgeschlossen,°hne daß ich mehr als zehntausend Franken besitze. Höre,wenn du es dahin bringst, daß Matifat die Hälfte meines■Anteils, ein Sechstel also, für dreißigtausend Franken kauft,gebe ich dir die Chefredaktion meines Kleinen Journalsmit zweihundertfünfzig Franken im Monat. Du wirst meinStrohmann sein. Ich will immer auch ferner die Redak-tion leiten können und dort alle meine Interessen wahren,es soll nur nicht so aussehen, als wenn ich etwas damit zutun hätte. Alle Artikel werden dir für den Satz vonhundert Sous die Spalte bezahlt; auf diese Weise kannstdu einen Überschuß von fünfzehn Franken im Tag er-zielen, denn du zahlst die Spalte nur mit drei FrankenUnd hast überdies noch den Vorteil von den unbezahltenMitarbeitern. Das sind also noch vierhundertfünfzig"ranken im Monat. Aber ich will vollständig unbehindertnach meinem Belieben in dem Blatt die Menschen und

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