außerordentlich schätzten, aber es in Paris zu gar keinemErfolg bringen konnte.
,,Lassen Sie meinen Arm nicht los, wenn Sie nicht ineine Versenkung fallen, oder einen Wald auf den Kopf be-kommen, oder einen Palast umstürzen, oder an einer Hüttehängen bleiben wollen. — Ist Florine in ihrem Ankleide-zimmer, Herzchen?" fragte er eine Schauspielerin, die denSchauspielern auf der Bühne zuhörte, weil sie jeden Augen-blick auftreten mußte. „Ja, mein Schatz. Ich danke dirf ür das, was du über mich gesagt hast. Das ist um sofreundlicher von dir, da Florine bei uns engagiert ist.">,Paß auf, versäum dein Stichwort nicht, Kleine," sagteLousteau zu ihr. „Eile dich, hoch mit den Pfötchen! Sagrecht schön: .Halt, Unglücklicher!', denn es sind heutezweitausend Franken eingekommen."
Der verdutzte Lucien sah, wie die Schauspielerin dieMiene ihrer Rolle aufsetzte und hörte dann ihren Schrei:.Halt, Unglücklicher!', daß er vor Schreck fast erstarrte.Es war nicht mehr dieselbe Person.
»Das ist also das Theater," sagte er zu Lousteau. „Es!st wie der Laden in den Holzgalerien und wie ein Literatur-blatt, es wird überall mit Wasser gekocht," antwortetelß m sein neuer Freund.
Nathan erschien.
»Für wen sind Sie denn hier?" fragte ihn Lousteau.»Ich mache doch, bis ich etwas Besseres finde, die kleinenTheaternotizen in der ,Gazette'," erwiderte Nathan. „Ach,soupieren Sie doch heute abend mit uns, und behandelnSie dafür Florine gut," sagte Lousteau zu ihm. „Ganz zuIhren Diensten," antwortete Nathan. „Sie wissen, siewohnt jetzt Rue de Bondy." „Wer ist denn der hübschejunge Mann, den du bei dir hast, kleiner Lousteau?"fragte die Schauspielerin, die von der Bühne wieder in dieKulissen kam. „0 Liebste, ein großer Dichter, ein Mann,
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