Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
340
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paschas sah, der Finot duzte, während Finot zu ihm,Sie' sagte, der den gefürchteten Blondet ,kleiner Freund'nannte, der mit königlicher Gebärde Nathan die Handhingestreckt und ihm vertraulich zugenickt hatte.

„Ein neues Geschäft, Kleiner?" rief Dauriat; „aber duweißt, ich habe elfhundert Manuskripte! — Ja, mein Herr, 'rief er, „man hat mir elfhundert Manuskripte angeboten,fragen Sie Gabusson! Ich muß mir schließlich ein eigenesBureau für die Verwaltung der Manuskripte anschaffenund muß mir ein Personal halten, das die Manuskripteliest und prüft; es werden Sitzungen abgehalten werden,für die ich Präsenzgelder zahlen muß, in denen über Wertund Unwert abgestimmt wird, und ein ständiger Sekretärwird mir Bericht erstatten. Das wird eine Filiale derAkademie, und die Akademiker werden in den Holz-galerien besser bezahlt werden, als im Institut." „Das isteine Idee," sagte Blondet. „Eine schlechte Idee," er-widerte Dauriat. „Es ist nicht mein Geschäft, mich mitden Ausgeburten solcher Literaten abzugeben, die zurLiteratur gehen, weil sie keine Kapitalisten und keineSchuhmacher, Feldwebel, Bediente, Verwalter oder Tür-steher sein können! Hier soll nur eintreten, wessen Ruhmfertig ist! Werdet berühmt, und ihr findet bei mir Strömevon Gold. Da habe ich in den letzten zwei Jahren dreigr^ße Männer gemacht, und was habe ich nun? DreiUndankbare! Nathan will für die zweite Auflage seinesBuches sechstausend Franken haben, und dabei hat esmich dreitausend Franken für Artikel gekostet und hatmir keine tausend eingebracht. Für die zwei Artikel vonBlondet habe ich tausend Franken bezahlt und ein Dinergegeben, das mich fünfhundert Franken gekostet hat„Aber, werter Herr, wenn alle Buchhändler dasselbe sagten,wie Sie, wie könnte man dann ein erstes Buch heraus-geben?" fragte Lucien, in dessen Augen Blondet sehr an

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