Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
334
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„Was macht's? Du bekommst schon einen Platz. Waswillst du von Dauriat? Ach, daß ich's nicht vergesse! Esist abgemacht, daß wir Paul de Kock stark loben, Dauriathat zweihundert Exemplare genommen, und Victor Du-cange lehnt ab, einen Roman für ihn zu schreiben. Dauriatsagt, er will einen neuen Autor im selben Genre kreieren.Du wirst Paul de Kock über Ducange stellen." „Aber ichhabe mit Ducange zusammen ein Stück an der Gaiete,"sagte Lousteau. „Was macht's? Du sagst ihm, der Artikelsei von mir, und er sei ganz wild gewesen, du aber hättestihn gemildert, dann ist er dir Dank schuldig." „Könntestdu mir nicht diesen kleinen Wechsel über hundert Frankenvon Dauriats Kassier diskontieren lassen?" fragte EtienneFinot. „Du weißt, wir soupieren zusammen zur Ein-weihung der neuen Wohnung Florines." „Richtig, ja, duhältst uns frei," sagte Finot und machte ein Gesicht, alsob er sich erst besinnen müßte. „Ä.ch, Gabusson," sagte er,nahm Barbets Wechsel und überreichte ihn dem Kassier,„geben Sie dem Herrn für mich neunzig Franken. —Giriere den Wechsel, mein Bester."

Lousteau nahm die Feder des Kassiers, während dieserdas Geld aufzählte, und schrieb seinen Namen auf denWechsel. Lucien war ganz Auge und Ohr und verlor keineSilbe von diesem Gespräch.

„Das ist noch nicht alles, lieber Freund, ich sage nichtdanke schön, wir müssen einander in allem beistehen. Ichmuß den Herrn hier mit Dauriat bekannt machen, und dumußt ihn dazu bringen, daß er uns Gehör schenkt." „Umwas handelt es sich?" fragte Finot. „Um eine Gedicht-sammlung," antwortete Lucien. „Oh!" sagte Finot undtrat zurück. „Der Herr", sagte Vernou mit einem Blickauf Lucien, „hat noch nicht lange mit Verlegern zu tun,sonst hätte er sein Manuskript schon im entlegenstenWinkel seiner Wohnung vergraben."

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