Parole Davids.' — ,Mein Gott! warum bin ich. hier? Aberich werde triumphieren, ich werde in dieser Allee in derKalesche fahren, und ein Leib Jäger wird hinten stehen!Ich werde Weiber haben wie diese Marquise d'Espard!
Als er diese wütenden Worte hervorstieß, aß er für vierzigSous bei Hurbain. Am nächsten Tag um neun Uhr morgensging er zu Louise, um ihr ihre Grausamkeit vorzuwerfen;Frau von Bargeton war nicht nur für ihn nicht zu sprechen,sondern der Portier ließ ihn noch nicht einmal die Treppehinaufgehen; er blieb auf der Straße und stand bis MittagPosten. Mittags kam Chätelet von Frau von Bargetonherunter, sah den Dichter von der Seite an und schnittihn. Lucien, der aufs äußerste gereizt war, ging seinemNebenbuhler nach; als Chätelet merkte, daß er verfolgtwurde, drehte er sich um und grüßte ihn, in der offenbarenAbsicht, nach dieser Höflichkeit weiter zu gehen.
„Bitte, Herr du Chätelet," sagte Lucien, „gestatten Siemir eine Sekunde, ich habe nur zwei Worte zu sagen. Siehaben mir Freundschaft bezeigt, ich berufe mich darauf,um Sie um einen ganz leichten Dienst zu bitten. Sie kom-men von Frau von Bargeton, sagen Sie mir, warum ich beiihr und der Marquise d'Espard in Ungnade gefallen bin-„Herr Chardon," sagte Chätelet mit angenommener Gut-mütigkeit, „wissen Sie, warum die Damen Sie in der Operverlassen haben?" „Nein," erwiderte der arme Dichter.„Nun, gleich bei Ihrem ersten Auftreten hat Ihnen Herrvon Rastignac einen schlechten Dienst erwiesen. Der jungeDandy wurde über Sie befragt und hat kurz und bündigerklärt, daß Sie Chardon und nicht von Bubempre heißen,daß Ihre Mutter Wochenpflegerin ist; daß Ihr Vater beiLebzeiten Apotheker in Houmeau, der Vorstadt Angou-lemes, war, daß Ihre Schwester ein reizendes Mädchen ist,die ausgezeichnet Hemden plättet und im Begriff steht,einen Buchdrucker von Angouleme namens Sechard zu
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