Spezereien ihr künstliches Leben erhalten sollte. Kurz,Herr von Marsay erzählte einige der tausend Spaße, diedie Pariser in einem Augenblick machen, und die ebensoschnell vergessen wie gesagt sind, aber hinter denen dies-m &l Chätelet, der Maschinist dieser karthagischen List,steckte.
»Meine Liebe," sagte Madame d'Bspard hinter ihremFächer zu Frau von Bargeton, „bitte, sagen Sie mir, ob"H-v Schützling wirklich Herr von Rubempre heißt!" „Erhat den Namen seiner Mutter angenommen," sagte Anaisverlegen. „Aber wie ist der Name seines Vaters?" „Char-don." „Und was war dieser Chardon?" „Apotheker."»Ich wußte es ja, liebe Freundin, daß sich ganz Paris nichtu ber eine Frau lustig machen konnte, die ich unter meinenöc tutz nehme. Ich habe keine Lust, mich der Annehm-hclikeit auszusetzen, daß Spaßvögel hierher in meine Logekommen, die darüber entzückt sind, mich mit dem Sohnein es Apothekers zusammen zu sehen; wenn Sie mir folgen,Sehen wir zusammen weg, und zwar auf der Stelle."
Madame d'Espard nahm eine recht verächtliche Mienean > ohne daß Lucien eine Ahnung hatte, womit er dieseÄnderung in ihrem Ausdruck verschuldet hätte. Er dachte,eine Weste wäre geschmacklos, was stimmte; sein Rocka tte einen verrückten Schnitt, was ebenfalls stimmte. Era h mit geheimer Bitterkeit ein, er müßte sich von einemgeschickten Schneider noch einmal einkleiden lassen, unda am sich vor, morgen zum berühmtesten Schneider zugehen, um es kommenden Montag mit den Männern, dier bei der Marquise finden würde, aufnehmen zu können."Wohl er so in Gedanken vertieft war, wendete er seinu ge nicht von der Bühne ab, auf der der dritte Akt ge-spielt wurde. Er betrachtete den Prunk dieses einzigenc nauspiels und überließ sich dabei seinen Träumereien
°er Madame d'Espard. Er war verzweifelt über die plötz-
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