Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
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>Sie liebt mich also! Meine Angst ist töricht,' sagteS1 °a Lucien; ,sie stellt mich noch, heute abend ihrer Cou-sine vor.'

■m' war seelenvergnügtund wollte die Zeit bis zu diesemglücklichen Abend fröhlich verbringen. Er wandte sichnach den Tuilerien und dachte, er wollte da bis zur Stunde,0 er bei Very zu Mittag essen wollte, spazieren gehen,ucien ging also tänzelnd, hüpfend, leichtfüßig über dieerrasse des Feuillants und betrachtete sich die Spazier-j> an ger, die hübschen Frauen mit ihren Anbetern, dietutzer, die Arm in Arm gingen und einander im Vorüber-gehen zunickten. Wie anders war diese Terrasse als Beau-1- Die Vögel dieser prächtigen Voliere waren viel ent-^ckender als die von Angouleme! Da war all die Farben«" ac ht, die die Vogelarten Indiens oder Amerikas vor dengrauen Farben der europäischen Vögel auszeichnet. Lucienerbrachte zwei grausame Stunden in den Tuilerien; eraüm eine strenge Selbstprüfung vor und richtete über~°a. Zunächst sah er bei keinem dieser eleganten jungenJ-'eute einen Gehrock. Wenn er einen Mann mit einemear ock sah, war es ein Greis, der nicht mehr in Betrachtam, irgendein armer Teufel, ein Vorstadtrentier oder einureauschreiber. Nachdem er bemerkt hatte, daß es inaris einen Anzug für den Vormittag und einen für den■^bend gab, erkannte unser Dichter, dessen Stimmungen0 lebhaft, dessen Blicke so scharf waren, die Häßlichkeita es Plunders, den er am Leibe trug, die Mängel, die seinen^ehrock mit Lächerlichkeit schlugen, dessen Schnitt alt-modisch, dessen Blau unecht, dessen Kragen entsetzlichWurap war, dessen Vorderschöße durch die Länge der Zeit2l pfelig geworden waren; die Knöpfe waren abgegriffen,ai e Falten wiesen peinliche weiße Stellen auf. Ferner wars eme Weste zu kurz und der Schnitt in so grotesker WeiseProvinzmäßig, daß er, um sie zu verstecken, schnell seinen

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