-Was werden sie über mich sprechen?' dachte er, als erzu seiner öden Kammer die Treppe hinaufging.
»,Der arme Junge ist hervorragend langweilig," sagteChätelet, als der Wagenschlag wieder geschlossen war. „So'st es mit allen, die eine Welt von Gedanken in ihrem Her-zen und Hirn tragen. Die Menschen, die in Kunstwerken,die sie lange im Sinne tragen, so viel auszudenken haben,bezeigen eine gewisse Verachtung gegen die Konversation,die doch ein Verkehr ist, in dem der Geist in kleine Münzeumgewechselt wird," sagte die stolze Negrepehsse, die nochden Mut hatte, Lucien zu verteidigen, weniger um Luciensak um ihrer selbst willen. „Ich gebe Ihnen das gerne zusagte der Baron, „aber wir leben mit Menschen und nichtmit Büchern. Hören Sie, liebe Nais, ich sehe, es ist nochnichts zwischen Ihnen und ihm, ich bin entzückt darüber.Wenn Sie sich entschließen, in Ihr Leben ein Interesse ein-zuführen, das Ihnen bis jetzt gefehlt hat, dann bitte ichnerzlich, lassen Sie es nicht eins für dieses angebhoheGenie sein. Wenn Sie sich täuschten! Wenn Sie in einPaar Tagen, wo Sie Gelegenheit haben, ihn mit wirklichenTalenten, mit ernstheh hervorragenden Männern, die Siesehen werden, zu vergleichen, wenn Sie da merkten, meineliebe schöne Sirene, daß Sie nicht einen großen Sangerauf Ihre reizende Schulter genommen und zum Hafen ge-tragen haben, sondern einen kleinen Affen ohne Manieren,ohne Bedeutung, einen dummen Prahlhans, der m Hou-meau Geist haben kann, aber in Paris ein überaus ge-wöhnlicher Bursche wird! Alles in allem werden hier injeder Woche Gedichtbücher herausgegeben, deren schlech-testes noch so gut ist wie die ganze Dichterei des HerrnChardon. Ich bitte Sie, warten Sie, vergleichen Sie! Morgenam Freitag spielt man in der Oper," fügte er hinzu, als ersah, daß der Wagen in die Rue Neuve-de-Luxembourg ein-fuhr; „Madame d'Espard verfügt über die Loge der ersten