Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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Talent auf. das in einer Kleinstadt dahinsiecht. Nenne mitüberhaupt die Werke der schönen Literatur, die der Provinzentstammen! Sieh dagegen, wie der göttliche, der arme Jea»Jacques unwiderstehlich von dieser geistigen Sonne ange-zogen wurde, die den Kuhrn schafft, indem sie die Geisterdurch die Keibung der Rivalitäten entzündet. Mußt du dichnicht beeilen, deinen Platz in der Dichterplejade einzuneh-men, die jede Epoche hervorbringt? Du glaubst nicht, wienützlich es einem jungen Talent ist, wenn es von der vor-nehmen Gesellschaft ins Licht gesetzt wird. Ich werde be-wirken, daß du bei Madame d'Espard empfangen wirst; derZutritt zu ihrem Salon ist nicht leicht; du findest da allegroßen Persönlichkeiten, die Minister, die Gesandten, diegroßen Redner der Kammer, die einflußreichsten Patereiche und berühmte Leute. Man müßte sehr Ungeschick*sein, um nicht ihr Interesse zu erregen, wenn man schön,jung und voller Geist ist. Die großen Talente sind nich*kleinlich, sie leihen dir ihren Beistand. Wenn man sieht»wie hoch du gestellt bist, werden deine Werke ungeheuer a»Wert gewinnen. Das große Problem, das für die Künstle 1zu lösen ist, ist, zu bewirken, daß sie weithin sichtbar sind'Du triffst da also tausend Gelegenheiten, dein Glück z 11machen, hast Aussicht auf Sinekuren, auf eine Pension sder Privatschatulle. Die Bourbonen begünstigen so gern dieschönen Wissenschaften und Künste! Sei also zu gleiche!Zeit religiöser und royalistischer Dichter. Das wird nichtnur schön sein, du wirst auch reich werden. Vergibt die Op-position oder der Liberalismus Stellen und Belohnungen»läßt er die Schriftsteller zu Vermögen kommen? Schlag ealso den rechten Weg ein und geh dahin, wo alle Mannevon Geist zu finden sind. Du kennst mein Geheimnis, be-wahre das tiefste Schweigen und rüste dich, mir zu folge 0, Willst du nicht?" fügte sie hinzu, denn sie wundertesich über die schweigsame Haltung ihres Geliebten.

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