durch ihre Verwandten sehr einflußreich. Wenn sie sichherbeiläßt, sich um uns zu kümmern, werde ich mir vielMühe mit ihr geben: sie kann uns mit ihrem Einfluß eineStellung für Bargeton verschaffen. Meine Bemühungenkönnen es zustande bringen, daß der Hof den Wunschausspricht, ihn als Deputierten der Charente zu sehen, unddas wird dazu helfen, daß er hier als Kandidat aufgestelltWird. Der Deputiertenposten kann später meine Schrittem Paris begünstigen. Du, mein liebes Kind, hast dieseVeränderung in meinem Leben hervorgebracht. Das Duell,das heute morgen stattfand, zwingt mich, mein Haus füreinige Zeit zu schließen, denn es wird Leute geben, diegegen uns für die Chandour Partei nehmen. In unsererStellung und in einer kleinen Stadt tut eine AbwesenheitUnrner not, um der Gehässigkeit Zeit zu lassen, sich zu' e gen. Aber entweder habe ich Erfolg und sehe Angoulemeai e wieder, oder ich habe keinen Erfolg und warte in Parisden Augenblick ab, von dem an ich die Sommer in Escarbastad dj e \Vi n t er j n Paris verbringen kann. Das ist daseinzige Leben für eine vornehme Frau, ich habe zu lange•larnit gezögert. Ein Tag genügt für all unsere Vor-bereitungen; ich reise morgen abend und du begleitest*Bloh, nicht wahr? Du gehst voraus. Zwischen Mansle und■Kuffec nehme ich dich in meinen Wagen und wir werdenbald in Paris sein. Dort, Liebster, ist der Boden für bei-tragende Menschen. Man fühlt sich nur mit seines-gleichen wohl, sonst leidet man überall. Überhaupt, Paris,* le Hauptstadt der geistigen Welt, ist die Bühne für deineErfolge; durcheile schnell den Baum, der dich davon
en nt. Laß deine Ideen nicht in der Provinz ranzigVerden, eile dich, mit den großen Männern zu verkehren,
le das neunzehnte Jahrhundert repräsentieren. Du mußt^ eß i Hof und den Machthabern näherkommen. Weder
le Berühmtheiten noch die Würdenträger suchen ein
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