Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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nnbarmherzige Jacques, „in seiner Jugend war er einerder besten Schützen. Mein Vater hat mir oft von denWaffentaten Bargetons erzählt." „Bah! Sie stellen siezwanzig Schritt voneinander, und sie verfehlen sich, wennSie Kavalleriepistolen nehmen," sagte Francis zu Chätclot.

Als alle fortgegangen waren, beruhigte Chätelet Stanis-laus und seine Frau und erklärte ihnen, alles werde gutgehen, und in einem Duell zwischen einem SechzigjährigenUnd einem Sechsunddreißigjährigen sei dieser im Vorteil.

Als am nächsten Morgen Lucien mit David, der ohneseinen Vater von Marsac zurückgekehrt war, beim Früh-stück saß, trat Frau Chardon ganz aufgeregt herein.

„Lucien, weißt du denn das Neueste, von dem manschon auf dem Markte spricht? Herr von Bargeton hat■Herrn von Chandour heute morgen um fünf Uhr auf einerWiese beinahe getötet. Herr von Chandour soll gesterngesagt haben, er habe dich mit Frau von Bargeton zu-sammen überrascht." „Falsch!" rief Lucien; „Frau von"argeton ist unschuldig." „Ein Landmann, den ich dieEinzelheiten erzählen hörte, hat von seinem Wagen ausa hes mit angesehen. Herr von Negrcpelisse war schonUm drei Uhr morgens hereingekommen, um Herrn von"argeton zu sekundieren; er hat zu Herrn von Chandourgesagt, er werde seinen Schwiegersohn rächen, wenn ihme üi Unglück zustieße. Ein Kavallerieoffizier hat seine"istolen hergegeben, die Herr von Negrepelisse ver-Sc hiedenemal probiert hat. Herr du Chätelet wollte sichW Erproben der Pistolen widersetzen, aber der Offizier,Uen man als Unparteiischen genommen hatte, sagte: wennnian sich nicht mit bloßen Kindereien abgeben wollte,'nüßte man Waffen nehmen, die etwas taugten. Diebeugen stellten die beiden Gegner fünfundzwanzig Schrittaneinander auf. Herr von Bargeton, der sich benahm,a ' s handelte es sich um einen Spaziergang, schoß als

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