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1 (1909)
Entstehung
Seite
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und da seine Stellung bei Amelie ihm das Recht gab, sich indie Angelegenheiten des Hauses einzumischen, erhob er sich,lahm Herrn von Bärge ton zur Seite und sagte zu ihm:

,,Sie wollen mit Stanislaus sprechen?" „Ja," antworteteder Gute, der glücklich war, einen Vermittler zu finden,der vielleicht das Wort für ihn führte. „Gut, gehen Sie indas Schlafzimmer Amelies," entgegnete ihm der Steuer-direktor. Er war zufrieden mit diesem Duell, das Frauv on Bargeton zur Witwe machen konnte, und es ihr danndoch unmöglich machte, Lucien, der die Veranlassung zudem Duell war, zu heiraten. „Stanislaus," sagte Chäteletz u Herrn von Chandour, „Bargeton kommt ohne Zweifel,u ßi Sie wegen der Reden, die Sie über Na'is geführt haben,z ur Rechenschaft zu ziehen. Kommen Sie ins Zimmer■Ihrer Frau und benehmen Sie sich beide als Edelleute.dachen Sie keinen Lärm, gebrauchen Sie viel Höflich-keit, haben Sie die ganze Kälte britischer Würde."

Im nächsten Augenblick waren Stanislaus und Chäteletbei Bargeton.

»Mein Herr," sagte der beleidigte Gatte, „Sie behaupten,yie hätten Frau von Bargeton mit Herrn von Ruhempre1Q einer zweideutigen Situation getroffen?" „Mit Herrn^hardon," erwiderte Stanislaus ironisch, der Bargeton fürkeinen hervorragenden Kopf hielt. „Gleichviel," ent-gegnete der Gatte; „wenn Sie diese Behauptung nichtv or der Gesellschaft, die in diesem Augenblick bei Ihnen^t, zurücknehmen, ersuche ich Sie, sich einen ZeugenZu wählen. Mein Schwiegervater, Herr von Negrepelisse,* lr d Sie um vier Uhr morgens aufsuchen. Inzwischen«ann jeder seine Anordnungen treffen, denn die Sachekann nur in der Weise erledigt werden, die ich eben an-deutete. Ich wähle Pistolen, ich bin der Beleidigte."

Unterwegs hatte Herr von Bargeton diese AnspracheülI i und her überlegt. Sie war die längste seines Lebens,

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