köpf die Verleumdungen kennte, zu denen seine TorheitVeranlassung gibt, würde er, ich kenne ihn, Stanislaus be-schimpfen und ihn zwingen, sich mit ihm zu schlagen.Dieser Schritt käme einem öffentlichen Zugeständnis seinerwebe gleich. Ich brauche es dir nicht erst zu sagen, daßdeine Frau rein ist; aber du wirst meinen, es liege für dichund für mich etwas Entehrendes darin, wenn Herr vonttubempre sich zu ihrem Verteidiger aufwirft. Geh alsoJetzt sofort zu Stanislaus und verlange von ihm ernsthaftGenugtuung für die beschimpfenden Reden, die er überliich geführt hat; vergiß nicht, du darfst nicht dulden,daß die Sache beigelegt wird, wenn er nicht in GegenwartZahlreicher und gewichtiger Zeugen alles zurücknimmt.Du eroberst auf diese Weise die Achtung aller Ehren-männer; du benimmst dich als Mann von Geist und MutUn d du hast Anspruch auf meine Achtung. Ich werdeVentil nach l'Escarbas reiten lassen, mein Vater soll dein^euge sein. Trotz seinem Alter weiß ich, daß er der Mannls t, der diese Puppe zu Boden tritt, die den guten Rufe mer Negrepelisse anzutasten wagt. Du hast die Wahl derWaffen, schlage dich auf Pistolen, du triffst vorzüglich."»Ich gehe hin," antwortete Herr von Bargeton und nahmstock und Hut. „Schön, mein Freund," sagte seine Frauerre gt; „so hebe ich die Männer, du bist ein Edelmann."
Sie bot ihm ihre Stirn zum Kuß dar, und der alte Mannküßte sie ganz glücklich und stolz. Diese Frau, die eine■^■rt mütterliches Gefühl für dieses große Kind hatte,Jc ormt e eine Träne nicht unterdrücken, als sie hörte, wiedas Portal sich hinter ihm schloß.
>Wie er mich liebt!' sagte sie zu sich selbst. ,Der arme-Wann hängt am Leben und trotzdem würde er es ohne"esinnen für mich hergeben.'
Herr von Bargeton war nicht besorgt darüber, daß er81c h am nächsten Tag mit einem Manne schlagen sollte,
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