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Der Unterricht in der Religion.
im dunkeln Walde nicht. Ihm traut es nichts Böses, sondern nurGutes zu. So ist es auch mit dem Gottvertrauen.
Finalsatz III: Gott über alles vertrauen, heilst: Gottnichts Böses, sondern nur Gutes zutrauen.
4. Was verlangt Gott im ersten Gebot von uns? Wir sollenGott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen. — Washeilst das?
Finalthema: Wir sollen uns am meisten davorfürchten, Gott durch eine Sünde zu erzürnen, sollenihn für unser höchstes Gut ansehen und gerne seinenWillen erfüllen, auch sollen wir ihm niemals etwas Böses,sondern nur Gutes zutrauen.
5. Die Anwendung der erlangten Erkenntnis, welche dabei zu-gleich vertieft und bereichert wird, geschieht, indem die Kinderveranlafst werden, Ps. 111, 10; Matth. 10, 37; Ps. 118, 8 zu erklären.Zu Matth. 10, 37 kann man die Geschichte der Märtyrerin Perpetuaerzählen und fragen, warum dieselbe recht gehandelt habe, als sietrotz der Drohungen und Bitten ihres alten Vaters ihren Glaubennicht verleugnete.
Nach 1, 2 und 3, desgleichen am Schlüsse mag der Lehrerdie Kinder ermahnen, allezeit Gott zu fürchten, zu lieben und ihmzu vertrauen. (Paränese.)
5. Sprüche.
Kein Bibelspruch, der von den Kindern eingeprägt werdensoll, darf lediglich zur häuslichen Memorierung aufgegebenwerden, derselbe mufs vielmehr in jedem Falle vorher er-klärt sein.
Manche von den vorgeschriebenen Sprüchen sind derbiblischen Geschichte entnommen. Diese sind im Zu-sammenhange mit derselben zu erklären. Andere Sprüchedrücken eben das aus, was uns einzelne biblische Geschichtenlehren; sie werden also am besten an die Behandlung der-selben angeschlossen werden.
Von der Sprucherklärung im Zusammenhang mit derbiblischen Geschichte ist bereits oben die Rede gewesen. Hiersei jedoch noch folgendes 'betont. Der Spruch darf nichtlediglich so an die biblische Geschichte angeschlossen werden,dafs man etwa sagt: »Was wir aus dieser Geschichte gelernthaben, fassen wir in dem Spruche . . . zusammen«, derselbemufs in diesem Falle vielmehr aus der biblischen Geschichte