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§ 97. III. Methode.
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Schäften einer guten Schrift ein schwer zu ersetzendes Mittel.Das Taktschreiben sichert die Einprägung durch Associationvon Formen- und Zahlenreihe, übt die Schreibglieder ingesetzmäfsiger, gewandter Bewegung und sichert den Unter-richtsfortschritt, indem es die Schüler an gleichmäfsiges, kräf-tiges, schnelles und sorgfältiges Schreiben gewöhnt. Es ziehtden langsamen Schüler vom umständlichen »Malschreiben«der Buchstaben ab und ordnet die flüchtige, ungleichmäfsigeThätigkeit des lebendigen. — Der erziehliche Nutzen desTaktschreibens kommt dem schreibtechnischen gleich. Esermöglicht Gesamtunterricht, indem es die Kinder, die ohne-hin allem taktmäfsigen Thun ein natürliches Interesse entgegen-bringen, in gleicher Weise beschäftigt. Es gewöhnt an aus-dauernde Aufmerksamkeit und »Unterordnung unter eine höhereInstanz«, erweckt zugleich die Gefühle der Leichtigkeit und desGelingens, erhöht das Selbstvertrauen und stärkt das Klassen-bewufstsein. — Der Lehrer .verwende daher das Takt-schreiben auf allen Stufen des Schönschreibunter-richts; durch zweckmäfsigen Betrieb desselben wird auch derSchüler der Oberklasse seinen Nutzen in der Zunahme derSchriftanmut und Schreibflüssigkeit erfahren.
b) Über die Weise des Taktierens gehen die Meinungenziemlich auseinander. Nach Wegener kann man fünf hervor-hebenswertere Manieren unterscheiden.
1. Ebensperger, der den Takt durch Metronom, Pendel oderZählen bestimmt wissen will, gibt jedem Grundstriche 2 Zeilen
3, 1, 2, 3!
2. Dietlein zählt, wie auch Strahlendorft und Schreuer, nurdie »Stärken«, den Aufstrich nicht. Als höchste Taktteilzahl
setzt er 10. — ^^t^»af*^- 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,8, 9,10, 1, 2, 31Andere zählen fortlaufend bis zum Wortschluls.
3. Schröder fängt bei jedem Buchstaben mit dem Zählenvon vorne an und bedenkt Ab- und Aufstrich mit je einem Zeitteil.
~ -^^5~^ 1, 2, 3, 4, 5, 6! — 1, 2, 3, 4! — 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7! —