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3. Der Unterricht in der Naturkunde.
Fortpflanzung und Zurückwerfung. 4. Licht: Quellen, ZurückwerfungBrechung (Regenbogen), Brillen, das Auge. 5. Magnetismus: MagnetMagnetnadel, Kompafs. 6. Elektrizität: Erregung durch Reibung, Portpflanzung, Gewitter, Erregung und Wirkungen der elektrischen Ströme(Telegraph, Telephon, Dynamomaschine). 7. Chemische Erscheinun gen: Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Leuchtgas, Verbrennung, und Löschung des Feuers, Säuren, Basen, Salze.
§ 92.
III.
Methode des naturkundlichen Unterrichtes.
a) Des naturgeschichtlichen.
1. Den Ausgangspunkt für den Unterricht (nament-lich in den oberen Klassen) bilden stets die einzelnennatürlichen Gruppen, die behandelt werden sollen,damit die Schüler zunächst einen Total ein druckvon denselben und den in ihnen lebenden einzelnenObjekten erlangen. Da die Gruppe als Ganzes und dasin ihr herrschende Leben nur in der Natur selbst zur An-schauung gebracht werden kann, mufs einer derartigen Be-sprechung in der Regel der Besuch der betreffendenGruppe vorausgehen. (Exkursionen.) Nur dann, wennden Schülern hinlängliches Beobachtungsmaterial über dieselbezur Verfügung steht, kann man hiervon absehen. Aus derals Ganzes vorgeführten natürlichen Gruppe werden sodanneinzelne Objekte herausgegriffen und näher be-trachtet. Den Schlufs bildet ein Rückblick auf die ganzeGruppe, in welchem besonders die gegenseitige Abhängigkeitder einzelnen Glieder derselben und deren Klassifikation her-vorgehoben wird.
2. Der Unterricht mufs durchweg, auch bei derBetrachtung des Einzelnen, anschaulich sein. Indiesem Grundsatz sind folgende Forderungen enthalten:
Zeige die zu betrachtenden Naturkörper, wenn irgendmöglich, in natura vor! Veranschauliche durch Modelleund gute Abbildungen, falls das Vorzeigen in natura un-möglich ist! Verdeutliche kleinere Teile der Körper durchvergröfserte Zeichnungen derselben!
3. Man mufs die Schüler zur Beobachtung desWerdens, Wachsens und Vergehens, kurz der Ent-