sagte der alte Winzer und trat mit schmeichelnden Mienenseinem Sohn näher; „denn wenn du eine Tochter desHoumeau heiratest, muß sie einen schönen Batzen haben!Schön! Du wirst mir meine Miete bezahlen. Weißt du,mein Junge, daß du nun zweieinvicrtel Jahr die Mieteschuldig bist? Das macht zweitausendsiebenhundert Fran-ken, die mir sehr gelegen kämen, um den Böttcher zuzahlen. Von jedem anderen, als meinem Sohn, hätte ichdas Becht, Zinsen zu verlangen, denn schließlich, Geschäftist Geschäft; aber ich erlasse sie dir. Nun also, was hatsie?" „Sie hat, was meine Mutter hatte."
Der alte Winzer wollte ausrufen: ,Sie hat nur zehn-tausend Franken!' Aber er erinnerte sich, daß er seinemSohn keine Rechnung gelegt hatte und rief:
„Sie hat nichts!" „Das Vermögen meiner Mutter warihre Klugheit und ihre Schönheit." „Geh auf den Marktdamit und sieh, was du dafür bekommst! Heiliges Donner-wetter! Was haben die Väter für ein Pech mit ihrenKindern! David, als ich mich verheiratet habe, war meinganzes Vermögen eine papierene Zipfelmütze auf dem Kopfund meine beiden Arme; ich war ein armer Bär; aber mitder schönen Druckerei, die ich dir geschenkt habe, mitdeiner Betriebsamkeit und deinen Kenntnissen mußt dueine Städterin heiraten, die dreißig-, vierzigtausend Fran-ken hat. Steck deine Liebschaft auf, und ich will dichselber verheiraten! Wir haben eine Meile von hier eineWitwe von zweiunddreißig Jahren, eine Müllersfrau, diefür hunderttausend Franken Land hat; das ist 'ne Sachefür dich. Du kannst ihre Güter mit denen von Marsacverbinden, sie grenzen aneinander! Ach! Was für einschönes Anwesen hätten wir und wie würde ich es ver-walten! Man sagt, sie will sich mit Courtois, ihrem erstenGesellen, verheiraten. Du bist noch mehr wert als er! Ichwürde die Mühle führen, während sie in Angouleme die
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