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2 (1899) Praktische Unterrichtslehre für Seminaristen und Volksschullehrer : [mit Katholischer Katechetik]
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2. Geometrie oder Raumlehre,

3. Umfang und Inhalt. Jedes Viereck, dessen Seiten und Winkeldie gefundenen Merkmale besitzen, nennt man Quadrat. WelchenNamen können wir darum auch dem Brettchen und der Zeichnunggeben? Wie wird auch unsere Überschrift heifsen? Notierenüber 13: Das Quadrat.

An der Schultafel steht nun folgende Disposition:

Das Quadrat.

1. Seiten: a) Zahl, b) Länge, c) Richtung, d) Lage.

2. Winkel: a) Zahl, b) Art.

3. Umfang und Inhalt.

II. Denken,a. (8. Sicherung des Gewonnenen.)

Zusammenhängende Wiedergabe des gewonnenen Stoffes ander Hand der Dispostion seitens besserer und schwächerer Schüler.

1). (4. Ableitung des Begriffes.)

Was ist das Quadrat, weil es 4 Ecken hat? Wie sind seine4 Seiten in Bezug auf Länge? (gleich.) Füge das dem 1. Satz bei!(Das Quadrat ist ein Viereck mit 4 gleichen Seiten.) Was findetman, wenn man die Winkel des Quadrates in Hinsicht auf Gröfsemiteinander vergleicht? (gleich grofs.) Nimm auch das in denvorigen Satz auf! (Das Quadrat ist. . . gleichen Seiten und 4 gleichenWinkeln.) Wie viele Winkel und Seiten hat jedes Viereck?Welches Wörtlein können wir darum in unserem Satz weglassen ? (4).Was ist also ein Quadrat? (. . . ein Viereck mit gleichen Seiten undgleichen Winkeln.) Einüben des Satzes einzeln und im Chor,

III. Anwenden.

(5. Anwendung. 1 )

(Übungsaufgaben.)

1. Nennt Gegenstände, welche meist Quadrate bilden 1

2. Prüft diese Gegenstände darauf, ob sie Quadrate sindoder nicht!

3. Stellt mit Hilfe eures Lineals und Lesebuchs Quadrate her!

4. Macht ein Quadrat, dessen Seite der Breite eures Linealsgleichkommt!

l ) Da die Lektion die erste aus der Raumlehre ist, kommt dieVerknüpfung mit Ähnlichem in Wegfall.