§ 66. IV. Geschichtliches über Grammatik etc.
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Ganzen vereinigt. Dies Ganze ist kein einfacher Satz mehr,sondern ein zusammengesetzter, b) Entwickelung derRegel: Woraus besteht ein zusammengesetzter Satz? c) Nachweisder Regel an mehreren Beispielen.
2. a) Probe darüber, dals jeder Teil allein stehen könnte.Ergebnis: Es sind nur Hauptsätze in diesen zusammengesetztenSätzen. Dieselben gehören zusammen, sind auch nicht seltenäufserlich (durch Bindewörter — Angabe derselben! —) mit ein-ander verbunden, daher Satzverbindung. b) Was ist eineSatzverbindung? c) Nachweis des Gelernten an weiteren Beispielen.
3. a) Aufstellung von Mustern für die drei Arten der Satz-verbindung. Prüfling des Gedankeninhalts. Ergebnis: In der erstenSatzverbindung enthält der zweite Satz etwas Ähnliches, in derzweiten einen Gegensatz, in der dritten einen Grund (eine Folge).Mehrere Beispiele, dann b) Regel: Einteilung der Satzver-bindungen in zusammenstellende, entgegenstellende und be-gründende, c) Besprechung weiterer Beispiele.
4. a) Aufzählen, b) Ordnen und Einteilen der bisher gebrauchtenBindewörter, c) Anwendung in neuen Sätzen.
5) a) Beachtung der Interpunktion. Wann Strichpunkt,wann Komma? b) Regel, c) Nachweis derselben an anderen Bei-spielen.
II. Zusammenstellung der Regeln. (S. 20 des Schülerheftes).III. Anwenden und Üben:
a) Aufgaben aus dem Sprachbüchlein, soweit sie nicht schonoben unter 1—5 c Verwendung gefunden haben.
b) Freies Aufsuchen und Bestimmen von Satzverbindungen ausLesestücken.
c) Diktat zur Einübung der Zeichensetzung.
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§66.
IV. Geschichtliches über Grammatik und grammatischen
Unterricht.
1. Die Anfänge wissenschaftlicher Darstellung der deutschenGrammatik lassen sich in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen, wouns die »Teutsche Grammatica« Ickelsamers (mehr eine An-leitung zur Orthographie) und Frangks »Teutscher Sprach Artund Eygenschaöt« (eine Art Briefsteller) begegnen. Ihnen folgenKromayer, Schottel, Morhoff u. a. Im vorigen Jahrhundertknüpft sich die Förderung des Sprachstudiums an die Namen'
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