S 47. Literatur.
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Beide Richtungen einigen sich dahin, dals sie 1. nicht buch-stabieren, sondern lautieren, 2. Schreibleseunterricht betreiben, 3. dieunbekannten Laute aus bekannten Wörtern heraushören und alsBestandteile dieser Wörter erkennen lassen, 4. nach Kenntnis auchnur weniger Buchstaben die Verbindung derselben zu sinngebendenSilben und Wörtern beginnen. Damit erfüllen beide die Haupt-forderungen, welche nach P e e h n e r an ein gutes Leselehrverfahrenzu stellen sind.
§ 47.
Literatur.
a) Geschichtliche: Fcchner, Heinrich, Die Methoden des erstenLeseunterrichts. Berlin. Jl 6.50. — Kehr, Karl, Geschichte des Lese-unterrichts in »Geschichte der Methodik.« I. Bd. 1887. Beides iruellen-mäfsige Darstellungen. — Kehr, Karl und Schlimbach, Gustav, Derdeutsche Sprachunterricht im ersten Schuljahre. 9. Aufl. 1898. uH 3. —Enthält aufser der historischen Entwicklung auch die theoretische Be-gründung und praktische Gestaltung des Unterrichtes nach der Normal-wörtermethode. — Schäfer, Über die wichtigsten der heute herrschen-den Leselehrmethoden. Preisschrift. Frankfurt a. M. 1 Jt.
Vgl. auch die geschichtliche Literatur in § 52!
b) Theoretisch-praktische Anleitungen aa) zur Schreiblesemethode:Hoffmann, Georg, Der vereinigte Anschauungs-, Sprech-, Schreib- undLeseunterricht im ersten Schuljahre. 3. Aufl., München. <Jt 1.50. —Hiezu Hoffmanns > Anfangsunterricht« (Fibel). — Bai seh, Der ersteLeseunterricht nach der Leseschreibmethode. Stuttgart. — Saatzer,Joseph, Das erste Schuljahr. 4. Aufl. Prag, 1889. JC 1.40. Mit Bück-sicht auf Heinrichs Schreiblesefibel. — Solereder, Ludwig, Erläute-rungen zur Fibel und den Lesebüchern. 2. Aufl. München, 1883. Jl 2.50.
Vergriffen.
bb) nach der Normal Wörtermethode: Klauwell, Adolf, Daserste Schuljahr. 6. Aufl. Leipzig, 1883. M 2. — Bein, Pickel undScheller, Das erste Schuljahr. Dresden, 1898. Jl- 4. — Darstellungdes Unterrichtes nach der Normalwörtermethode im Sinne der Herbart-Zillerschen Konzentrationsidee. — Jütting, W., Der Unterricht imDeutschen für das erste Schuljahr. Leipzig, 1888. Ji 3.60.
c) Fibeln. Aus der sehr grofsen Menge nennen wir als gut und weitverbreitet für die Schreiblesemethode: Bumiller und Schuster;Schneiderhan, Freiburg i. B., — Hästers, Essen, — Büttner,Berlin, — Heinrich, Prag, — Hoffmann, Solereder, Hering,W eipp er t, München, — Berthelt u.a.; Lübenund Nacke, Leipzig;für die Normalwörtermethode: Schlimbach, Gotha, — Klauwell,Leipzig, — Marschall, München, — Fechner, Berlin, — Dietlein,Wittenberg, — Bauer und Schreibmüller, Hof, — Göbelbecker,Karlsruhe (kombinierte Methode).