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1. Anschauungsunterricht.Herbst, Winter.
Haus und Haustiere. Fabeln etc.,Beobachtungen wie oben. Wieder-holung und Zusammenstellung.
Wiederholung über die Haustiere.Der Wald. Der Leib des Menschen.Fabeln etc., wie oben. Beschäfti-gungen, Feste im Herbst und Winter.Naturbeobachtungen. Wiederholungund Zusammenstellung.
§ 39.III. Methode des Anschauungsunterrichtes.
Es sind folgende Grundsätze zu beachten:1. Unterrichte anschaulich! (§ 23, 2).
A. Anschauungs- und Veranschaulichungsmittel.
a) Es müssen womöglich wirkliche Gegenstände, Er-scheinungen, Thätigkeiten und Lebensverhältnisse vor dieSinne der Kinder gebracht werden. Lebende, aus-gestopfte oder sonst präparierte Tiere, lebende oder getrocknetePflanzen, wirkliche Steine sind nötig; Feld und Wald, Stättenlandwirtschaftlicher und gewerblicher Thätigkeit, Bauwerke,gemeinnützige Anstalten müssen aufgesucht und betrachtetwerden.
Wohl vorbereitete und gut geleitete Schulspaziergängehaben daher grol'se Bedeutung. Sie zeigen das Anschauungs-objekt in lebensvoller Wirklichkeit, in seinen natürlichen Um-gebungen und Beziehungen und bilden in vielen Fällen dieunerläfsliche Grundlage, bezw. die Ergänzung des Schulunter-richtes.
Ein nach pädagogischen Grundsätzen angelegter Schul-garten erleichtert die oftmalige Beobachtung von Lebewesen.Sammlungen gewähren den Vorteil, dafs man die Gegenstände zurHand hat, wenn Entfernung, Jahreszeit oder sonstige Umstände die Be-trachtung am Fundorte verhindern. Sie gestatten öfteres und verweilendesAnschauen und dienen der Begriffsbildung und gruppierenden Zusammen-fassung, weil sie das am Einzelwesen Erkannte an vielen ähnlichenFällen zeigen.
b) Wenn der Gegenstand nicht in natura veranschaulichtwerden kann, greift man zur körperlichen Nachbildung, demModell, oder
c) man verwendet Bilder. An guten Bilderwerken fürden Anschauungsunterricht (Farbendrucken), die entsprechend