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A. U. "Von der Methode des Unterrichts.
entsprechenden Absätzen)gegeben werden. Beim Nachsprechen ■der Schüler, das abwechselnd einzeln und im Chor ge-schehen soll, achte der Lehrer auf Genauigkeit, Deutlich-keit und Wohlklang. Hiezu sowohl, als auch zur Fern-haltung des unangenehmen, gedehnten Schultones bedieneer sich feststehender Zeichen und Winke.
Das Chorsprechen ermutigt die Schüchternen undSchwachen, zwingt alle Schüler zum Reden und bringt Lebenund Bewegung in den Unterricht, darf aber nicht zu häufig an-gewendet werden. (Gedankenloses Mitplaudern.)
b) Die mnemoniscke Lehrform. Das Memorieren (wört-liches Auswendiglernen) wurde früher zu einseitig und zu weit-gehend betrieben und führte daher vielfach zu einem verwerf-lichen Mechanismus. In Verbindung mit anderen Lehrformen istdasselbe jedoch nicht nur berechtigt, sondern auch durchausnotwendig, da der Volksschulunterricht dem Kinde, von demman zunächst doch nur Reproduktion erwarten kann, sehrviel bietet, was dem Gedächtnis eingeprägt werdenmui's, damit es (jederzeit bereit) nach Belieben und Bedürfniszur Anwendung kommen kann. Ohne die Festhaltung des Ge-lernten wäre ja ein geistiger Fortschritt unmöglich. Mit Hin-weis auf das in der Psychologie (Bd. I § 28) Gesagte sei hiernoch hervorgehoben, dafs alles, was memoriert wird, sich nurauf Merkenswertes erstrecken und erst nach voraus-geschickter Erklärung eingeprägt werden soll. Das zuLernende mufs ferner dem Standpunkt des Schülers entsprechen,mit dem früher Gelernten verknüpft und am rechten Ort inrichtiger Weise angewendet, d. h. laut, scharf artiku-liert und mit guter Betonung (nicht in häfslichem Schul-ton) vorgetragen (recitiert, deklamiert) werden, wobei sichimmer noch Anlafs bietet, dem Verständnisse nachzufragen.
Übrigens worden durch öfteres Wiederholen der dem Gedächt-nis einzuprägenden Vorstellungsreihen deren einzelne Glieder all-mählich immer klarer, weshalb man nicht kleinmütig zu werdenbraucht, wenn das Verständnis des Stoffes vor der Einprägungnicht völlig erschlossen werden konnte.
c) Die vortragende, akroamatische, darstellende Unter-
richtsform besteht in dem freien Vortrage des LehrersEr bedient sich hier der zusammenhängenden Rede in