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A. U. Von der Methode des Unterrichts.
und Befriedigung für die Dauer gewährt und daher trieb-kräftig auf Gemüt und Willen wirkt. Der letzte, zweifel-los wichtigste und umfassendste Unterrichtsgrundsatz lautetdaher: Unterrichte interessant! Damit aber ist das Ziel deserziehenden Unterrichts überhaupt gekennzeichnet (§ 17).
§ 24.Der Unterrichtsgang.
Den im Lehrplan vorgeschriebenen Lehrstoff hat derLehrer nach und nach so vorzuführen, dafs er von demSchüler leicht verstanden und dauernd" angeeignetwerden kann.
Soll der planmäfsige Unterricht von erwünschter Wirkungsein, so mufs der Lehrstoff dem Schüler in entsprechenderAnordnung und Gliederung dargeboten werden, wodurchder Lehrgang entsteht. Der Lehrplan stellt die Anordnungdes Unterrichtsstoffes im ganzen dar, der Lehrgang beziehtsich auf das Lehrverfahren, ist sonach als das Wesentlichsteder Unterrichtsmethode anzusehen.
Mit Rücksicht auf den Schüler unterscheiden wir zweiArten der Lehrgänge, den dogmatischen und den gene-tischen Lehrgang.
1. Der dogmatische Lehrgang.
Wird der Lehrstoff vom Lehrer als feststehender,fertiger angesehen und dem Schüler zur Aneignung,zum Lernen (also mehr zur gedächtnismäfsigen Auf-fassung) mitgeteilt, so ist dies der dogmatische Lehr-gang.
Dieser Gang florierte hauptsächlich in den Schulen des Mittel-alters. Auch die Volksschule schlägt diesen Weg (obgleich nichtausschliefslich) bei den Lehrfächern ein, welche es mit Thatsachenund äulseren Erscheinungen zu thun haben, wie in der positivenReligionslehre, in der Geschichte etc.
2. Der genetische Lehrgang.
Wird nach Stellung der Aufgabe (Angabe des Zieles) anden bisherigen Erfahrungs- und Gedankenkreis des Schülers,an sein Wissen und Können, seine Heimat, seinen Dialekt etc.