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A. U. Vom Stoff des Unterrichts.
sicher und vermag auch nicht jederzeit Rechenschaft über seineArbeit zu geben« (Leute). Genaue Einhaltung des Lektions-planes ist notwendig und jede Abweichung davon in Bäldewieder auszugleichen, damit keinem Teile des Lehrstoffes zuviel oder zu wenig Zeit zugewendet werde.
Anmerkung. Den Lektionsplan, der auch in Tabelleuformangelegt werden kann, hat jeder einzelne Lehrer selbst auszuarbeiten,und es ist dies allen Lehrern, besonders denen an ungeteiltenSchulen, nicht genug zu empfehlen. (Brandmüller und Prager:Verteilung des Lehrstoffes in den ungeteilten Schulen nach Monatenund Wochen. Eichstätt 1878. — Brixle, »Zur Volksschulpraxisder ersten drei Schuljahre.« Eine sehr empfehlenswerte Verteilungdes Lehrstoffes samt Anleitung zur Durcharbeitung desselben.München, 1898.)
In manchen Schulen wird in ganz ähnlicher Weise am Schlüssejeder Woche eingetragen, was gelehrt worden ist. Diese ebenfallstabellarische Konstatierung heifst Lektionsmanual.
§ 21.») Der Stundenplan.
In allen Schulen mul's ein- für allemal bestimmt sein, wasin jeder Stunde eines jeden Schultages (und der Woche)gelehrt wird. Eine Tabelle aber, welche die genaueVerteilung der Lehrfächer (nach Malsgabe der ihnenzugemessenen Zeit) auf die Tagesstunden und Wochen-tage und zugleich auf die einzelnen Schul-Klassenund Abteilangen angibt, heifst Stundenplan oderStundenordnung (auch Lektionsplan).
Bei Aufstellung und Ausarbeitung eines Stunden-planes beachte man folgendes:
Der Stundenplan ist nach den bestehenden Vor-schriften über Unterrichtszeit, Unterrichtsdauer etc. und nachMafsgabe der den einzelnen Lehrfächern im Lehrplan zuge-messenen Zeit anzufertigen.
In Anbetracht des steten Abhängigkeitsverhältnisses zwischenLehr- und Stundenplan ist den schwierigeren, wichtigeren undumfangreicheren Fächern mehr und günstiger gelegene Zeitzuzuweisen als den leichteren, minder wichtigen und wenigerumfangreichen Gegenständen.