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Die logischen Grundlagen.
2. Die vier Haupttürmen des Urteils.
Die wichtigsten formalen Beziehungen im Urteil sindQualität und Quantität. Die Verbindung der qualitativenmit den quantitativen Urteilen führt zu den vier Hauptformender Urteile, nämlich:
Z. B. Alle Organismensind lebende Wesen.
1. Allgemein bejahende Urteile. 1 )Subjekt und Prädikat sind dem Inhalte nachidentisch; dem Umfange nach decken
sie sich.
Alle Tiere sind f Das P ist ein Merkmal des S, das S daherOrganismen. \ vom P umschlossen, das S dem P untergeordnet.
2. Allgemein verneinende Urteile.
Z. B. Walfische sind nicht [ In jedem dieser Urteile schliefsen S
Fische. Keine Pflanze besitzt < und P einander aus, weil der beider-
willkürliche Bewegungen. [ seitige Inhalt entgegengesetzt ist.
3. Besonders bejahende Urteile.
Z. B. Manche Gelehrte sind j S und P decken sich teilweise undgute Lehrer. | schliefsen sich teilweise aus.
Alle Merkmale des S kommen
auch dem P zu; dieses ist dem S
untergeordnet.
4. Besonders verneinende Urteile.
Z. B. Manche Gelehrte sind nicht [ Die Umfange von S und Pgute Lehrer. Einige Pflanzen ■! schliefsen sich nur teilweisesind nicht Sträucher. [ aus.
3. Einfache und zusammengesetzte Urteile.
Einfache Urteile sind z. B.:
Der Mensch ist bildungsfähig. — Der Zufriedene ist glücklich.
Zusammengesetzte Urteile sind solche, die sich inmehrere Urteile zerlegen lassen, z. B.:
Wenn Glauben und Treue schwinden, kann kein Staatbestehen. — Glauben und Treue schwinden. — Kein Staat kannbestehen.
Z. B.
Einige Pflanzen sindSträucher.
*) Die Umfangsverhältnisse zwischen Subjekt und Prädikat kann mandurch Kreise anschaulich machen.