aber der Meister und der Faktor waren völlig von denArbeiten des Kopfes in Anspruch genommen und be :Saugten sich mit den Aufträgen, die ihnen ihre letztenKunden gaben. Die Brüder Cointet hatten endlich denCharakter und die Lebensführung Davids kennen gelerntund verleumdeten ihn nicht mehr; im Gegenteil riet ihneneine weise Politik, diese Druckerei ihr Leben fristen undSle in einem gewissen anständigen kleinen Umfang be-stehen zu lassen, damit sie nicht in die Hände eines ge-fÜrchteten Konkurrenten fiel; sie schickten sogar selbstdie sogenannten Stadtaufträge. Auf diese Weise existierteDavid Sechard, kaufmännisch zu sprechen, ohne es zuwissen, nur noch durch eine geschickte Kalkulation seinerKonkurrenten. Die Cointet waren glücklich über das, wass 'e seine Manie nannten, und benahmen sich gegen ihndem Anschein nach durchaus ehrenhaft und loyal. Abersie gingen in Wirklichkeit wie die Verwaltung der Postenv °r, die eine künstliche Konkurrenz schafft, um eine wirk-liche zu vermeiden.
Das Äußere des Hauses Sechard stimmte mit demschmutzigen Geiz, der im Innern herrschte, wo der alteßär nie etwas repariert hatte, überein. Der Regen, diekönne, die Unbilden jeder Jahreszeit hatten der Gangtürdas Aussehen eines alten Baumstammes gegeben, so sehrWar sie von kleineren und größeren Spalten durchzogen.Die Fassade, die aus Steinen und Ziegeln unsymmetrischdurcheinandergebaut war, schien sich unter dem Gewichteines verwitterten Daches zu biegen, das über und überWut den Hohlziegeln bedeckt war, aus denen alle Dächerlß i südlichen Frankreich bestehen. An dem morschen*ensterkreuz befanden sich die fest verschließbaren riesigeni - | äden, wie sie das heiße Klima erfordert. Es wäre nichteicht gewesen, in ganz Angouleme ein so rissiges Haus^e dieses zu finden, das nur noch durch die Kraft des
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