ihres Konkurrenten Mut machte, ein zweites Anzeigeblattins Leben. Die alte Druckerei war auf die Druckaufträgeder Stadt angewiesen und die Einnahme aus seinem An-zeigeblatt ging auf die Hälfte zurück. Das Haus Cointet,das an den kirchlichen und religiösen Büchern beträcht-liche Summen verdient hatte, schlug bald den Sechardvor, ihnen ihre Zeitung abzukaufen, damit sie die Bekannt-machungen des Departements und die Inserate der Be-hörden ungeteilt hätten. Sowie David diese Nachrichtseinem Vater mitgeteilt hatte, stürzte der alte Winzer, dendie Fortschritte des Hauses Cointet schon erschreckt hatten,mit der Schnelligkeit eines Raben, der die Leichen aufeinem Schlachtfeld gewittert hat, von Marsac auf die Placedu Mürier.
,,Überlaß mir die Verhandlungen mit den Cointet, mischedich nicht in dieses Geschäft," sagte er zu seinem Sohn.
Der alte Mann hatte bald das Interesse der Cointet er-raten, er erschreckte sie durch die Schärfe seiner Bemer-kungen. ,Sein Sohn habe eine Dummheit begangen, dieer gerade noch verhindern konnte,' sagte er.
„Worauf soll unsere Kundschaft sich stützen, wenn erunser Blatt verkauft? Die Advokaten, die Notare, alleKaufleute des Hounieau sind liberal, die Cointet habenden Sechard Schaden zufügen wollen, als sie sie des Libera-lismus bezichtigten, sie haben ihnen damit das Rettungs-seil zugeworfen, die Annoncen der Liberalen werden denSechards verbleiben! Das Blatt verkaufen? Aber ebensogutkönnte man die ganze Druckerei und das Patent verkaufen."
Er verlangte nunmehr von den Cointet sechzigtausendFranken für die Druckerei, um seinen Sohn nicht zu rui-nieren: er liebte seinen Sohn, er schützte seineu Sohn.Der alte Winzer bediente sich seines Sohns, wie die Bauernihrer Frauen: sein Sohn wollte oder wollte nicht, je nachden Vorschlägen, die er einen nach dem andern den Cointet
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